14.12.2005

Ein Kraftakt, der belohnt wurde TISCHTENNIS / Landesmeisterschaft(Im Gespräch mit Horst Steinicke (LTTC))

Am zweiten Dezember-Wochenende tummelten sich 192 Kinder und Jugendliche bei ihren Tischtennis-Landesmeisterschaften in der Ludwigsfelder Stadtsporthalle. Für den ausrichtenden Ludwigsfelder TTC waren das Höhepunkt im Vereinsleben und Kraftakt zugleich. In wenigen Wochen richtet der LTTC die Landesmeisterschaften der Erwachsenen aus. Mit dem Vereinsvorsitzenden Horst Steinicke sprach Manfred Mohr.
Haben Sie und Ihre Mitstreiter schon wieder etwas Luft geholt nach diesem Großereignis?
Horst Steinicke: Inzwischen ja. Diese Meisterschaften haben schon eine Menge Kraft gekostet. Als der Wunsch von Tischtennis-Verband Brandenburg (TTVB) an uns herangetragen wurde, auch diese Meisterschaft zu übernehmen, haben wir spontan zugesagt.
Warum?
Horst Steinicke: Wir wollten, dass unsere besten Tischtennis-Spieler im Kinder- und Jugendbereich unter unseren sehr guten Bedingungen ihre Titelträger ermitteln können. Auch wenn es nicht selbstverständlich ist, am Wochenende von früh bis abends ehrenamtlich tätig zu sein, wollten wir gern etwas für die Jugend tun. So wie es vor Jahren andere für uns getan haben.
Die Meisterschaften waren ja auch eine logistische Herausforderung.
Horst Steinicke: Das waren sie. Da am Samstagabend auch die Regionalliga-Handballer des LHC ein Punktspiel in der Halle austrugen, hieß es sowohl am Samstag als auch am Sonntag alles komplett auf- und abbauen. Eine teilweise durchaus schweißtreibende Angelegenheit.
Aber der Aufwand hat sich am Ende dann doch gelohnt?
Horst Steinicke: Der hat sich gelohnt. Oft war es eine wahre Freude, die kleinen Knirpse in schmucker Sportkleidung hochkonzentriert Tischtennis spielen zu sehen. Und das war schon Klasse-Tischtennis. Auch wenn nach verlorenen Spielen manche Träne floss. Aber die jungen Akteure haben uns nicht nur durch ihre Leistungen, sondern auch durch ihre gute Disziplin für unsere Arbeit belohnt.
Auch die TTVB-Verantwortlichen waren des Lobes voll über die Organisation beim LTTC.
Horst Steinicke: Das Lob des Tischtennis-Verbandes möchte ich gern weitergeben an die vielen aktiven Helfer aus unserem Verein. An jene, die beim mehrmaligen Einrichten der Halle halfen. An die Schiedsrichter, auch aus anderen Vereinen, und nicht zuletzt an die fleißigen LTTC-Spielerfrauen. Sie sorgten sich an beiden Tagen mit Imbiss und selbst gebackenem Kuchen für das leibliche Wohl der über 300 Gäste. Und stellten sich auch ein zweites Mal Samstagnacht an den Backherd, als die erste Kuchenration schneller als erwartet alle war.
War der finanzielle Aufwand für den LTTC bei dieser Veranstaltung hoch?
Horst Steinicke: Er blieb überschaubar. Vor allem, weil uns die Stadtverwaltung die Stadtsporthalle kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Wofür wir uns noch einmal recht herzlich bedanken. Nicht zuletzt hat auch Bürgermeister Heinrich Scholl erneut seine Verbundenheit zum Sport, hier zum Tischtennis, dokumentiert. Er verfolgte an beiden Wettkampftagen die Endspiele und nahm die Siegerehrungen vor.
Bald steht Ihnen ein weiterer solcher Kraftakt bevor.
Horst Steinicke: Am 21. und 22. Januar erwarten wird die besten Damen und Herren des Landes Brandenburg in der Stadtsporthalle zu ihren Titelkämpfen. Besonders reizvoll wird sein, dass mit dem Wünsdorfer Jobst Lückel wieder ein heißer Favorit für unsere Region am Start sein wird.

[Artikel aus der Mäerkischen Allgemeinen]



14.12.2005

TISCHTENNIS / Landesmeisterschaft beim Ludwigsfelder TTC

LUDWIGSFELDE Bei den Nachwuchs-Landesmeisterschaften in Ludwigsfelde stellte Thomas Jannek seine Sonderstellung bei den B-Schülern (Altersklasse 11/12 Jahre) im Land erneut unter Beweis. Der für Einheit Luckenwalde startende Jüterboger gewann alle drei möglichen Titel und war damit erfolgreichster Teilnehmer des zweitägigen Meisterschaftsturniers. Neben dem Einzeltitel ließ er sich auch die Meistertitel im Doppel mit Janek Bensch (Frauendorfer SV) und im gemischten Doppel mit Saskia Pfänder (1. KSV Fürstenwalde) nicht entgehen. Marcus Fricke vom Mahlower SV scheiterte erst in der 3. Runde an Thomas Jannek 1:3 und im Doppel und gemischten Doppel jeweils im Viertelfinale. Bei der Teilnahme in der Altersklasse 13/14 überstanden Thomas Jannek und Bruder David die 1. Runde, konnten sich aber dann gegen die zum Teil ältere Konkurrenz nicht durchsetzen. Im Doppel unterlagen David Jannek/Soparth (Einheit Luckenwalde/Einheit Potsdam) nach überstandener 1. Runde den neuen Landesmeistern nur knapp 2:3. Auch bei den Jungen (Ak 15/17) schied Nils Hagen (MTV Wünsdorf) nach seinem Auftaktsieg gegen den späteren Vizemeister Kilian Z´dun (Wusterwitz) knapp mit 2:3 aus. Bei den Jüngsten (Ak 10 und jünger) überstanden Marco Bierend und Anika Balzulat (beide Mahlower SV) in den drei Wettbewerben jeweils die 1. Runde. Mit der Vergabe dieser Meisterschaften nach Ludwigsfelde hatte der Brandenburger Tischtennis-Verband (TTVB) wieder einen guten Griff getan. Der einheimische Ludwigsfelder TTC erwies sich als ein hervorragenden Organisator. Vom Jugendwart des TTVB, Michael Berkner, war zu hören: "Es war alles perfekt." LTTC-Vereinschef Horst Steinicke und seine Mannen wird's freuen. GERHARD NIENDORF

[Artikel aus der Mäerkischen Allgemeinen]



07.12.2005

TISCHTENNIS / Landesliga: TSV Stahnsdorf II - Ludwigsfelder TTC

LUDWIGSFELDE In der Landesliga kam es zum Abschluss der Hinrunde zum Spitzenspiel zwischen Tabellenführer TSV II und Verfolger Ludwigsfelde. Nach der überraschenden Niederlage der Ludwigsfelder vor einer Woche in Rehbrücke (5:9) konnte man nur mit einem Sieg beim noch verlustpunktfreien Konkurrenten den Meisterschaftskampf weiter offen gestalten. Die Voraussetzungen waren für beide Vertretungen etwa gleich. Der LTTC trat weiter ohne Jörg Abel an, beim TSV II fehlte das komplette erste Paarkreuz. Nach den Doppeln konnte Ludwigsfelde zunächst hoffen, denn sowohl Ryndin/Steinbeck (3:0) als auch Christian Glaser/Zimmermann (3:1) gewannen ihre Auftaktbegegnungen. Sogar Fuhrmann/Norbert Glaser hielten sich außerordentlich gut bei ihrer 2:3-Niederlage gegen das Stahnsdorfer Spitzendoppel Schwarze/Ziemer. Die 2:1-Führung baute Guido Steinbeck sogar mit seinem 3:2-Erfolg gegen Stahnsdorfs Nummer 1, Hartmut Janke, auf 3:1 aus. Doch nach einer Negativserie mit fünf Niederlagen in Folge sanken die Siegeschancen für den Ludwigsfelder TTC auf ein Minimum. Besonders ärgerlich war das knappe 11:13 im entscheidenden 5. Satz gegen den als Ersatz beim Gastgeber eingesprungenen Gerd Sablitzki zum 6:3. Erst danach gelang Andrej Ryndin wieder ein Sieg. Da dann auch noch Heiko Fuhrmann und Falk Zimmermann ihre Einzel gewannen, war der Spielausgang bei 7:6 noch einmal völlig offen. Pech hatte erneut Christian Glaser, der nach fünf hart umkämpften Sätzen gegen André Ahrens wieder ganz knapp 10:12 unterlag. Parallel zu diesem spannenden Spiel gab auch sein Vater Norbert sein Bestes, konnte aber die 1:3-Niederlage gegen Sablitzki, und damit das 9:6, nicht verhindern. Seine Leistungen in dieser Spielklasse sind trotz seines Alters (68) immer noch beachtlich. Für den Ludwigsfelder TTC, der nach dieser Niederlage sogar auf Rang 3 hinter den SV 05 Rehbrücke zurückfiel, dürfte nun der Meisterschaftszug abgefahren sein. Die Stahnsdorfer werden sich den Meistertitel und Verbandsligaaufstieg kaum noch nehmen lassen. GERHARD NIENDORF

[Artikel aus der Mäerkischen Allgemeinen]



21.11.2005

TISCHTENNIS / Einzelmeisterschaften des Landesbereiches West 2005

MAHLOW Spannende Spiele mit gutklassigem Tischtennissport, am Ende meist Favoritensiege, aber auch einige überraschende Ergebnisse konnte man bei den Meisterschaften des Landesbereichs West im Tischtennisverband Brandenburg in Mahlow erleben. Einen wesentlichen Beitrag leisteten dazu die beteiligten Aktiven aus dem Kreis Teltow-Fläming. Im Mittelpunkt des Interesses standen die Herren-Wettbewerbe mit den Oberligaspielern vom MTV Wünsdorf. Wie zu erwarten ließ sich der schon mehrfache Meister Jobst Lückel einen weiteren Titel in seiner Sammlung nicht entgehen. Doch diesmal stand er im Finale nicht seinem Dauerrivalen Olaf Krüger vom TSV Stahnsdorf gegenüber. Dieser war bereits im Viertelfinale an Lückels groß aufspielenden Mannschaftskameraden Dirk Wojtyczka unerwartet klar mit 0:3 gescheitert. Doch zu einem rein Wünsdorfer Finale kam es trotzdem nicht, denn Wojtyczka fand im Halbfinale mit dem Stahnsdorfer Karsten Bülow nach spannenden Match seinen Bezwinger (2:3). Der forderte dann dem Favoriten im Finale alles ab, gewann den 1. Satz und führte im zweiten noch 10:8, unterlag aber 1:3. Im Doppel-Wettbewerb bestätigten Dirk Wojtyczka/Hans-Christian Gericke (MTV) ihre zuletzt guten Leistungen in der Oberliga. Auf ihrem beachtlichen Siegeszug besiegten sie nacheinander Glaser/Döbbel (Ludwigsfelder TTC/TTV Einheit Potsdam), Hapke/Ziemer, Krüger/Schwarze (beide TSV Stahnsdorf) und im Finale Jakubzick/Schmeltzer (TTV Einheit Potsdam). Nach der Niederlage gegen die Potsdamer im Halbfinale blieb für Lückel/Gierard nur Rang 3. Gegen das Potsdamer Doppel hatten auch die Wünsdorfer Renn/Krojniak verloren, nachdem sie zunächst mit ihrem Sieg gegen die als Nummer 1 gesetzten Bülow/Nierzejewski (TSV Stahnsdorf) für Aufsehen gesorgt hatten. Bei den Damen erreichte keine aus dem Kreis die Hauptrunde. Hier dominierten die Starterinnen vom TSV Stahnsdorf. Meisterin wurde die jetzt für Stahnsdorf spielende Jüterbogerin Jenny Kunze. Im Doppel gewannen Schneider/Mai den Meistertitel. Unter Berücksichtigung des Abschneidens im Einzel war das Erreichen des Doppelfinales durch die Geschwister Katrin Koblitz/Silke Denschel (Blau-Weiß Zossen) schon eine große Überraschung. Die neuen Meister konnten sie aber nicht gefährden (0:3). Mit einer Überraschung begann auch das gemischte Doppel durch die Niederlage der als Nummer 2 gesetzten Laube/Wojtyczka (MTV Wünsdorf) - immerhin schon einmal Meister in diesem Wettbewerb - gegen Feldhaus/Steinbeck (SG Fichtenwalde/Ludwigsfelder TTC). Für sie war danach Endstation. Hinter den Stahnsdorfer Paaren Mai/Krüger und Ahlers/Bülow konnten sich lediglich Franziska Krüger (Fichte Baruth), die erst am Turniertag noch ins Feld gerutscht war, mit Lückel als Dritte platzieren. Der Mahlower SV mit Heinz Ludwig an der Spitze war wieder einmal hervorragender Ausrichter dieser Meisterschaften. So werden wohl die besten Tischtennisspieler noch oft nach Mahlow kommen. GERHARD NIENDORF

[Artikel aus der Mäerkischen Allgemeinen]



02.11.2005

Punktspiel gegen Stahnsdorf III

Ludwigsfelder TTC II - TSV Stahnsdorf III 7:10. Das Spiel gegen den klaren Favoriten Stahnsdorf, der mit ehemaligen Oberliga-Spielern antrat, begann für die Gastgeber recht gut. Sie starteten erstmals mit einem Doppelerfolg in die Partie. Tobias Spielberg/Rainer Seeger gewannen gegen Sosnitzkij/Thinius 3:1. Kai Bölter und Stefan Oeler mussten sich dagegen Ahrens/Breitling mit 1:3 beugen. In der 1. Einzelrunde demonstrierten die Gäste ihre Spielstärke. Sie gewannen drei Einzel. Nur Seeger konnte für die Einheimischen punkten. Trotz des zwischenzeitlichen 2:4-Rückstandes kämpften sich die Ludwigsfelder ins Match zurück. Runde 2 ging mit 3:1 an sie. Erfolgreich waren Spielberg gegen Frank Thinius, Seeger gegen Boris Sosnitzkij und Oeler gegen Donald Breitling. Nach dem 5:5-Zwischenstand verlief die vorletzte Runde sehr ausgeglichen und spannend. Seeger unterlag Ahrens nach großem Kampf 1:3. Bölter und Spielberg verbuchten zwei Siege gegen Sosnitzkij und Breitling. Oeler unterlag Thinius glatt zum 7:7. Dann schaffte es Bölter gegen Breitling im 5. Satz beim Stand von 9:7 bei eigenem Aufschlag nicht, das Spiel für sich zu entscheiden. Das war der Knackpunkt: Der TSV ließ sich nun die knappe Führung nicht mehr nehmen. rs

[Artikel aus der Mäerkischen Allgemeinen]



15.10.2005

Tischtennisnachwuchs ermittelte Kreismeister

Das Wochenende vom 15./16. Oktober stand ganz im Zeichen der Tischtennis-Kreismeisterschaften. Während sich die Erwachsenen am Sonntag in Großbeeren trafen, ermittelte der Nachwuchs am Samstag in der beinahe luxuriösen Mahlower Sporthalle seine Besten. Acht Vereine aus Baruth, Dahlewitz, Luckenwalde, Ludwigsfelde, Mahow, Petkus, Sperenberg und Wünsdorf hatten ihre jungen Tischtennistalente zur Kreismeisterschaften gesandt, damit sie ihre Kräfte messen konnten, insgesamt 32 Sportlerinnen und Sportler stellten sich dem Wettbewerb, die beiden Jüngsten waren Friederike Preuß aus Wünsdorf und Ronald Spieth aus Sperenberg mit jeweils neun Jahren. Das vom SV Mahlower hervorragend organisierte Turnier wurde nach der Eröffnung erstmalig geteilt. Die Jüngeren Jahrgänge - 10 Jahre, 11/12 Jahre und 13/14 Jahre wurden im hinteren Drittel der Halle von Mike Mählis aus Sperenberg als Kampfrichter betreut, während die älteren der Jahrgänge 15-17 Jahre unter der Leitung von Heinz Ludwig, dem Vorsitzenden des Mahlower SV gegeneinander antraten. Beide bedauerten an diesem Turnier nur, dass der Termin etwas ungünstig, nämlich in den Ferien lag. Hätte man ein Wochenende in der Schulzeit gewählt, wären vielleicht noch einige Teilnehmer mehr zusammengekommen. &Üuml;berhaupt wünschten sich beide, dass mehr Kinder und Jugendliche den Weg zum Tischtennis finden würden, da dieser ein idealer Vereins- wie auch Freizeitsport ist. Die spannenden Wettkämpfe an diesem Oktobertag bestätigten diese Auffassung. Die Jungen und Mädchen an den Tischen schenkten sich nichts und hatten gleichzeitig sichtbaren Spass beim Spiel mit dem kleinen, weißen Zelluloidball. Besonders packende Begegnungen waren die, an denen David und Thomas Janek aus Luckenwalde beteiligt waren, aber auch Wänsdorfer Maximilian Töpper, Mahlower mit Marcus Fricke und Ludwigsfelder hatten Einiges zu bieten. Ludwigsfelde war mit Tom Buchmann, Lisa Knitter, Willi Kuhn, Steven Richtsteig, Elisa Ruden und Stefan Schultz angereist. Stephan und Elisa errangen beide in ihrer Altersklasse 11/12 den Kreismeistertitel während Tom in derselben AK Dritter wurde. Lisa konnte in der AK 13/14 den Vizkreismeistertitel holen. Im Doppel/männlich erreichten Tom und Stefan und im gemischten Doppelt Elisa und Tom ebenfalls den Kreismeistertitel in ihrer Altersklasse. Damit kann sich die Leistung des Ludwigsfelder TTC auch in diesem Jahr sehen lassen. Herzliche Glückwünsche an Trainer Jürgen Butze und an alle Aktiven, sowie ein Dankeschön an alle Organisatoren der Kreismeisterschaft und viel Erfolg allen Qualifizierten für die Landesbereichsmeisterschaft West am 12./13. November in Treuenbrietzen. M.R.

[Artikel aus dem Ludwigsfelder Boten]



07.10.2005

Punktspiel gegen Mahlower SV

Ludwigsfelder TTC II - Mahlower SV 10:7. Am vergangenen Wochenende hatten die Ludwigsfelder den Tabellennachbarn aus Mahlow im Kreisderby zu Gast. Für die Einheimischen musste unbedingt ein Sieg her, damit sie in der Tabelle nach Pluspunkten mit den Gästen gleichziehen konnten. Diese Rechnung schien aber nach den Doppeln vorerst nicht aufzugehen. Stefan Oeler/Kai Bölter unterlagen Tobias Henschke/Rico Knetsch klar mit 0:3. Etwas besser lief es für das zweite Doppel des LTTC. Horst Steinicke/Rainer Seeger verloren gegen Stephan Klein und Holger Neumann nur knapp in fünf Sätzen. Diesen 0:2-Rückstand steckten die Ludwigsfelder aber sehr gut weg, denn die 1. Einzelrunde ging mit vier siegreichen Spielen an die Hausherren. Die nunmehrige 4:2-Führung gab für die 2. Einzelrunde die nötige Sicherheit. Bölter gewann gegen Klein 3:2. Ebenso erfolgreich waren Tobias Spielberg gegen Knetsch und Seeger gegen Henschke. Die einzige Niederlage dieser Runde für den LTTC II musste Oeler gegen Neumann hinnehmen. Damit lag der Gastgeber mit 7:3 in Front. Runde 3 verlief ausgeglichen. Jedes Team gewann zwei Spiele. Damit führten die Ludwigsfelder weiter mit vier Zählern (9:5). Die Mahlower zeigten noch einmal Moral und kämpften sich in der letzten Einzelrunde durch Siege von Neumann gegen Bölter und Klein gegen Oeler auf 9:7 heran. Den Schlusspunkt zum ersten Ludwigsfelder Saisonsieg setzte Seeger mit einem klaren 3:0-Erfolg gegen Knetsch. "Diese ersten beiden Pluspunkte waren sehr wichtige", meinte auch LTTC-Vereinschef Horst Steinicke nach der Partie. "Nun können wir unbeschwerter in die kommenden Begegnungen gehen." rse/mm

[Artikel aus der Märkischen Allgemeine]



21.09.2005

Punktspiel gegen Treuenbrietzen

LUDWIGSFELDE Für die Ludwigsfelder ist jedes Spiel in dieser Klasse ein Kampf um den Verbleib. Entsprechend motiviert gingen sie auch in diese Partie. Trotz der Umstellung der beiden Doppel konnten aber die Gäste wiederum nichts Zählbares verbuchen. Kai Bölter und Rainer Seeger unterlagen Michael Kühnast/Daniel Speidel. Ebenso erging es Tobias Spielberg und Stefan Oeler, die gegen Jens Trompke/Robert Benedikt die Segel streichen mussten. In der 1. Einzelrunde konnte für die Ludwigsfelder nur Oeler punkten. Er gewann sein Spiel gegen Speidel in 3:2 Sätzen. Mit dieser 5:1-Führung der Gastgeber ging es in die 2. Einzelrunde, die die Gäste ausgeglichen gestalten konnten. Bölter, der einen schwachen Tag erwischt hatte, verlor gegen Trompke. Oeler unterlag Benedikt. Seeger gewann gegen Speidel, während Spielberg gegen Kühnast siegte. Damit führten die Hausherren 7:3. Auch in Einzelrunde 3 konnten die LTTC-Spieler zwei Erfolge verbuchen. Hervorzuheben war hier der Erfolg von Seeger über die Treuenbrietzener Nummer 1 Trompke. Die auf hohem Niveau geführte Begegnung gewann der Ludwigsfelder verdient mit 3:1. Ebenfalls sicher mit 3:0 gewann Spielberg sein Duell gegen Benedikt. Die anschließenden drei Partien gingen dann aber wieder an die Gastgeber, die damit den 10:5-Endstand herstellten. Für den Ludwigsfelder TTC II, wie der KSV Sperenberg II weiter ohne Pluspunkt, eroberten Spielberg und Seeger je zwei Punkte. Oeler holte einen Zähler, während Bölter beim TSV Treuenbrietzen sieglos blieb

[Artikel aus der Märkischen Allgemeine]



15.01.2005

Punktspiel gegen MTV Wünsdorf

Vergangenen Samstag empfing der Ludwigsfelder TTC den MTV Wünsdorf zum Lokalderby. Die Wünsdorfer waren am Vormittag bereits beim TTV Einheit Potsdam zu Gast und mussten überraschend eine Schlappe im Kampf um den Aufstieg hinnehmen. Dementsprechend waren sie nun besonders motiviert. Auch hier zeigte sich die Umstellung der Doppel als richtige Maßnahme. Ryndin/Steinbeck spielten lange Zeit gut gegen das Spitzendoppel Lückel/Renn. Am Ende entschieden zu viele vermeidbare Fehler das Spielgeschehen zugunsten des Wünsdorfer Duos. Abel/Glaser,N. machten wieder eine klasse Spiel gegen Wojtyczka/Gericke und gaben sich erst im entscheidenden fünften Satz geschlagen. Eine überraschende Wende gab es im dritten Doppel Zimmermann/Glaser gegen Krojniak/Gierard. Die unbequemen Wünsdorfer führten bereits mit 2:0 Sätzen, da gelang es dem LTTC Doppel noch das Spiel zu kippen. Somit war man nach den Doppeln nur 1:2 in Rückstand. Im Hinspiel hatte es schon 0:3 geheißen. Im ersten Spiel des Tages hatte es Jörg Abel mit dem ins obere Paarkreuz gerückten Sven Gierard zu tun. Er brauchte lediglich einen Satz, um sich auf die unkonventionelle Spielweise seines Gegners einzustellen und entschied dann das Spiel souverän mit 3:1 Sätzen für sich. Andrej Ryndin zeigte eine starke Leistung gegen den Wünsdorfer Spitzenspieler Jobst Lückel. Nachdem er die anfängliche Scheu abgelegt hatte, verlangte er Lückel einiges ab. Allerdings verlor er dann doch in vier knappen Sätzen und Wünsdorf führte wieder mit 3:2. Als Schlüsselspiel sollte sich das anschließende Match Guido Steinbeck gegen Florian Renn erweisen. In einer kampfbetonten Partie gelang es Steinbeck am Ende nicht die anfängliche Nervosität seines Kontrahenten auszunutzen. Er unterlag im fünften Satz mit 9:11 Punkten. Statt des Ausgleichs zog nun Wünsdorf davon. Falk Zimmermann spielte gut mit gegen den stärker einzuschätzenden Ex-Ludwigsfelder Dirk Wojtyczka und führte ein ums andere mal in den Sätzen. Doch Wojtyczka machte nach hinten raus immer genau das was nötig war um alle drei Sätze für sich zu entscheiden. Ärgerlich die knappe 2:3 Niederlage von Christian Glaser gegen Hans-Christian Gericke. Vater Norbert hatte keine Chance gegen Andreas Krojniak und verlor 0:3. Einige gute Bälle reichten Jörg Abel nicht zum Satzerfolg gegen Lückel und so baute Wünsdorf seinen Vorsprung weiter aus. Ryndin ging es ähnlich wie Abel im Spiel gegen Gierard. Auch er brauchte einen Satz zum Einstimmen auf seinen Gegner und gewann dann mit 3:1 Sätzen. Im letzen Spiel des Tages konnte Steinbeck gegen Wojtyczka nicht überzeugen. Am Satzende erwies sich der Wünsdorfer jeweils als der Durchsetzungsstärkere und gewann so in drei knappen Sätzen. Endstand dieses Lokalderbys 9:3 für MTV Wünsdorf. Auch hier also eine spürbare Leistungssteigerung im Vergleich zum Hinspiel und dennoch etwas betretene Gesichter, weil man wieder das Gefühl hatte, es war mehr möglich. Immerhin gingen drei von vier Fünf-Satz-Spielen an die Wünsdorfer. Die nächsten Gegner erwartet der LTTC in eigener Halle am 20.02.2005. Dabei muss gegen Finsterwalde (9.30 Uhr) und Vetschau (13.30 Uhr) unbedingt gepunktet werden. (gs)



08.01.2005

Punktspiel gegen TTV Einheit Potsdam

Zum ersten Spiel in der Rückrunde der Tischtennis-Verbandsliga musste der LTTC in der Landeshauptstadt gegen die Mannschaft des TTV Einheit Potsdam antreten. In der Hinrunde gab es zum Auftakt eine herbe 2:9 Schlappe für die Ludwigsfelder. Diesmal wollte man besser dagegen halten. Nach der eher mäßigen Bilanz nach der Hinrunde entschloss man sich die Doppel komplett umzustellen. Geburtstagskind Andrej Ryndin und Guido Steinbeck konnten als neues Doppel eins gleich mal überzeugen und schlugen das Potsdamer Doppel Bülow/Kietzke überraschend sicher mit 3:0 Sätzen. Jörg Abel und Norbert Glaser hatten einen vergleichsweise schwereren Stand gegen Schmeltzer/Jakubzick. Beide spielten ebenfalls zum ersten Mal zusammen und boten insgesamt eine sehr starke Partie. Besonders Jörg Abel schaffte es ein ums andere Mal mit starken Bällen den Gegner zu überraschen. Beim Stand 10:8 hatten sie sogar Matchbälle im vierten Satz, verloren diesen dann unglücklich 16:14 und auch den Entscheidungssatz in der Verlängerung. Falk Zimmermann und Christian Glaser konnten den gewünschten Überraschungserfolg gegen Gödel/Döbbel leider nicht verbuchen. Sie unterlagen ebenfalls in der Verlängerung des vierten Satzes. Somit stand es nach den Doppeln 2:1 für Potsdam. Im ersten Einzel des Tages bot Ryndin wieder einmal eine starke Partie gegen Karsten Bülow, musste dann aber im fünften Satz die Stärke der Potsdamer Nummer eins anerkennen. Jörg Abel fand gegen den stark verbesserten Christian Schmeltzer nie ins Spiel und unterlag klar 0:3. Falk Zimmermann, für Christian Glaser ins mittlere Paarkreuz gerückt, zeigte seine kämpferische Einstellung bei 0:2 Satzrückstand gegen Manuel Gödel und kam noch mal zurück ins Spiel. Doch auch dieses Match ging im fünften Satz äußerst glücklich an die Potsdamer. Guido Steinbeck siegte wie im Hinspiel sicher gegen Kietzke. Norbert Glaser hatte Jakubzick nicht viel entgegen zu setzen und verlor klar 0:3. Christian Glaser gelang dann nach 0:2 Rückstand noch die Wende im Spiel gegen Döbbel. Dieser Erfolg rüttelte die Spieler des LTTC noch mal wach. Abel konnte gegen Bülow gut mithalten, die zwingenden Bälle machte allerdings immer wieder der Potsdamer und gewann somit auch 3:1. Ryndin konnte in seinem zweiten Einzel den an diesem Tag glänzend aufgelegten Schmeltzer mit 3:1 besiegen. Zwei weitere Siege im mittleren Paarkreuz durch Steinbeck's 3:2 gegen Gödel und Zimmermann's 3:2 gegen Kietzke brachten den LTTC auf 6:7 heran und ein Punktgewinn war zum Greifen nahe. Das Norbert Glaser keine reelle Siegchance gegen Döbbel hat war allen klar. Hoffnung lag im Spiel von Christian Glaser gegen Jakubzick. Doch der Ludwigsfelder konnte nur einen Satz für sich entscheiden und besiegelte damit die 6:9 Niederlage. Eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der Hinrunde und dennoch wäre bei etwas glücklicherem Doppelauftakt mehr drin gewesen. Kommenden Samstag kommt Tabellenführer MTV Wünsdorf in die Ludwigsfelder Stadtsporthalle und auch hier will man sich besser präsentieren als im Hinspiel, bei dem es eine 1:9 Niederlage gab. (gs)