14.11.2004

Punktspiel gegen TTC Finsterwalde

Vergangenen Sonntag reiste die erste Mannschaft des LTTC zum Nachholspiel in der Verbandsliga zum TTC Finsterwalde. Durch den Weggang zweier Sportfreunde stecken die Finsterwalder dieses Jahr ebenfalls im Abstiegskampf. Christian Glaeske sprang als Ersatz für den fehlenden Christian Glaser ein. Finsterwalde war komplett. Ryndin/Glaser, Norbert erwischten einen glänzenden Start gegen das starke Doppel Schiffler/Hensel und führten schon 2:0. Allerdings kam das Finsterwalder Duo immer stärker auf und es gelang ihnen das Match zu kippen. Abel/Zimmermann spielten teilweise gut mit gegen Schäfer/Richter, doch den aggressiven Topspins vom jungen Marc Schäfer wussten sie ein ums Andere mal nichts entgegen zu setzen und verloren deshalb 1:3. Einzig Doppel drei mit Steinbeck und Ersatzmann Glaeske konnte überzeugen und einen 3:0 Sieg gegen Elsner/Schumann einfahren. Zwischenstand nach den Doppeln 2:1 für Finsterwalde. Andrej Ryndin hatte es im ersten Einzel des Tages dem starken Marc Schäfer zu tun. Auch ihm gelang es nicht, die aggressive Spielweise der Finsterwalder Nummer eins zu unterbinden und so verlor er folgerichtig 0:3 nach Sätzen. Jörg Abel drehte nach verlorenem ersten Satz auf und konnte nach überzeugendem Spiel Jens Richter mit 3:1 besiegen. Falk Zimmermann musste durch den Ausfall von Christian Glaser wieder ins mittlere Paarkreuz aufrücken und hatte es dort mit Dirk Schiffler zu tun. Nach knapp gewonnenem ersten Satz wurde Schiffler zunehmend sicherer und siegte 3:0. Guido Steinbeck verlor nach anfänglichen Schwierigkeiten und zwischenzeitlichen Vorteilen etwas unglücklich gegen Olaf Hensel. Ersatz Christian Glaeske spielte gut gegen Frank Elsner doch am Ende der Sätze fehlte ihm jeweils die nötige Durchsetzungskraft. Norbert Glaser versuchte alles gegen Guido Schumann musste sich dennoch mit 1:3 geschlagen geben. Abel hatte im Spitzenspiel des Tages gegen Schäfer Schwierigkeiten ins Spiel zu finden und verlor 0:3. Ryndin gegen Richter und Steinbeck gegen Schiffler spielten beide gutes Tischtennis, wie eigentlich alle Ludwigsfelder an diesem Tag, doch am Ende fehlte immer ein bisschen zum entscheidenden Punktgewinn. Beide verloren nach guten Spielen jeweils 1:3. Ludwigsfelde verliert 2:9 gegen eine Mitabstiegskandidaten, doch niemand konnte so richtig enttäuscht sein. Alle hatten gut gespielt und die Finsterwalder ihren Heimvorteil leidlich ausgenutzt. In zwei Wochen stehen die beiden letzten Spiele der Hinrunde an. Gegner sind der SV Byhleguhre und das Team Cottbus. Gegen Byhleguhre muss unbedingt gewonnen werden, will man im Kampf gegen den Abstieg nicht schon vorzeitig die Segel streichen.

07.11.2004

Doppel-Punktspiel des LTTC

Vergangenen Sonntag musste die erste Mannschaft des LTTC zu zwei Heimpartien antreten. Zunächst wollte man gegen den TTC Finow wichtige Punkte gegen den Abstieg erkämpfen. Glücklicherweise stand erstmals seit seiner Verletzung Jörg Abel wieder zur Verfügung. Somit musste gegen die Finower niemand aufrücken. Punkte konnte man von ihm noch nicht erwarten. Die drei Eingangsdoppel waren hart umkämpft wie noch nie. Steinbeck/Glaser holten mit viel Glück einen 3:2 Sieg gegen Brunnlieb/Schultz. Absolut überraschend der Sieg von Abel/Zimmermann über Bessert/Anger (3:2). Nach übereinstimmender Meinung war dies das beste Doppel, welches die beiden bis jetzt gespielt hatten. Ausgerechnet das sonst so sichere dritte Doppel der Ludwigsfelder musste an diesem Tag die Segel streichen. Ryndin/Glaser verloren ebenfalls in fünf knappen Sätzen gegen Schinkel/Steudtner. Jörg Abel setzte anschließend noch einen drauf und holte nach fast acht Wochen Pause einen wichtigen Punkt gegen Rene Anger (3:1). Andrej Ryndin konnte nur einen Satz gegen Siegmar Bessert erringen. Steinbeck siegte sicher gegen Robert Schultz. Christian Glaser konnte einmal mehr sein Leistungsvermögen nicht abrufen und verlor klar mit 0:3 Sätzen gegen Jens Brunnlieb. Im unteren Drittel ein klarer Sieg von Falk Zimmermann gegen Arno Steudtner und eine ebenso klare Niederlage von Norbert Glaser gegen den jungen Rico Schinkel. Am Ende der ersten Einzelrunde führt der LTTC mit einem einzigen Punkt. Abel machte ein grandioses Spiel gegen Bessert, doch am Ende fehlte ihm verständlicherweise etwas die Kraft gegen den sicheren Finower. Ryndin holte dann einen weiteren Sieg im oberen Paarkreuz gegen Anger. Steinbeck bezwang Brunnlieb und holte seinen zweiten Einzelsieg. Genauso machte es Falk Zimmermann bei seinem zweiten Match. Im unteren Drittel scheint er eine Bank zu sein. Leider konnte beide Glasers auch in der zweiten Runde nicht überzeugen, wobei es Routinier Norbert Glaser gegen junge Angriffsspieler von Hause aus sehr schwer hat. Es stand also 8:7 für Ludwigsfelde und das letzte Doppel musste entscheiden. Dieses verloren Steinbeck/Glaser mit 0:3 gegen Bessert/Anger und gaben so einen Punkt auf die Reise nach Finow mit. Im zweiten Spiel des Tages rechnete man sich nichts aus. Gegner war der SV Preußen Frankfurt, der sich auf der Position eins mit einem weiteren polnischen Spieler verstärkt und zudem noch mit Uwe Witt einen Verbandsranglistenspieler auf Position vier aufbot. Beim LTTC sprang Steffen Ehrlich für Jörg Abel ein. Gemeinsam mit Zimmermann spielte er wieder ein gutes Doppel. Sie verloren nur 2:3 gegen Kretschmar/Wendt. Steinbeck/Glaser verloren 1:3 gegen das polnische Duo Kulczycki/Waczek. Diesmal wieder sicher das dritte Doppel Ryndin/Glaser. 3:0-Sieg gegen Witt/Tscharntke. Ryndin kam mit der unkonventionellen Spielweise von Waczek überhaupt nicht zurecht und verlor 1:3. Steinbeck konnte gegen den starken Neuzugang Kulczycki nur im ersten Satz überraschen und verlor ebenso 1:3. Christian Glaser kämpfte bis zum Schluss um den Sieg gegen Witt. Am Ende stand doch eine 2:3 Niederlage. Zimmermann verlor 0:3 gegen den starken Kretschmar. Norbert Glaser revanchierte sich für seine Niederlagen gegen Finow und ließ Wendt nicht die Spur einer Chance. Ersatzmann Steffen Ehrlich holte seinen ersten Sieg in der Verbandsliga. In einem amüsanten Spiel schaffte er es seinem Gegner Tscharntke sowohl seine Spiel- als auch seine Denkweise aufzudrängen. Zwei weitere Niederlagen im oberen Paarkreuz von Ryndin gegen Kulczycki (0:3) und Steinbeck (1:3) gegen Waczek brachten Frankfurt mit 8:3 in Führung. Christian Glaser besiegelte die 3:9 Niederlage in seinem vierten erfolglosen Einzel des Tages. Auch gegen die Frankfurter entstand der Eindruck, dass man mit voller Mannschaft durchaus eine Chance hätte. Schade der Punktverlust gegen Finow, obwohl Abel zwei nicht geplante Punkte beisteuern konnte. Am kommenden Sonntag führt der Weg im Abstiegskampf nach Finsterwalde. Vielleicht gelingt es die verlorenen Punkte dort wieder reinzuholen.

25.10.2004

Der Erfolg geht weiter

Zu zwei Auswärtspartien musste der Ludwigsfelder TTC am vergangenen Samstag reisen und das ohne die Nummer eins Jörg Abel, der leider immer noch verletzt ist und schmerzlich im Kampf gegen den Abstieg vermisst wird. Zunächst hieß der Gegner Blau Weiß Eggersdorf . Gegen den Mitaufsteiger wollte man auch mit der aktuellen Mannschaft unbedingt punkten. Steinbeck/Glaser schafften es im Eingangsdoppel gegen die beiden Spitzenspieler von Eggersdorf Heistermann/Kretschmer wieder einmal nicht ihr volles Leistungsvermögen abzurufen und verloren 1:3. Ryndin/Glaser, Norbert machten es da viel besser und besiegten die Zwillingsbrüder Reinstein sicher mit 3:0 Sätzen. Überraschend gut harmonierten Falk Zimmermann und Ersatzmann Steffen Ehrlich. Sie holten einen enorm wichtigen Punkt bei ihrem 3:2 Sieg gegen Ulbrich/Musehold. Besonders Ehrlich wurde von Satz zu Satz sicherer und erstaunte ein ums andere mal mit brillianten Bällen. In drei knappen Sätzen konnte Guido Steinbeck anschließend die Nummer eins der Eggersdorfer Peter Heistermann bezwingen. Andrej Ryndin besiegte Hendrick Kretschmer ebenfalls jeweils in der Verlängerung der drei Siegsätze und bewies damit enorme Nervenstärke. Das mittlere Paarkreuz mit Falk Zimmermann und Christian Glaser konnte zwei wichtige Einzelsiege beisteuern. Zimmermann schlug Uwe Reinstein ebenso 3:0, wie Glaser seinen Kontrahenten Mario Ulbrich. Steffen Ehrlich machte ein gutes Match gegen Peter Reinstein. Am Ende fehlten jedoch immer ein paar Punkte zum Satzsieg. Er verlor 0:3. Norbert Glaser konnte eine 2:1 Satzführung gegen Steffen Mushold nicht nutzen und unterlag unglücklich 2:3. Somit stand es nach der ersten Runde 6:3 für den LTTC. Das obere Drittel Ryndin und Steinbeck konnten ihre jeweils zweiten 3:0 Einzelsiege feiern und erhöhten auf 8:3. Durch Glasers 1:3 Niederlage gegen Kretschmer kam noch mal Hoffnung auf im Eggersdorfer Lager. Zimmermann konnte diese dann im Keim ersticken, indem er Ulbrich mit 3:0 das Nachsehen gab. Dieser 9:4 Sieg sollte der Mannschaft Selbstbewusstsein verleihen und so fuhr man dann zuversichtlich nach Vetschau. Die Pflicht war erfüllt, nun kam nur noch die Kür. Die Doppel liefen genau umgedreht im Vergleich zum Vormittagsspiel. Steinbeck/Glaser konnten ihr Match gegen das starke Doppel Banusch/Schütz mit viel Glück siegreich gestalten. Leider musste die beiden anderen Doppel mit 1:3 an Vetschau abgegeben werden. Steinbeck machte im Auftakteinzel gegen Hagen Banusch lange Zeit eine erstaunlich gute Figur. Am Ende stand eine knappe 2:3 Niederlage und die Einsicht sein gesamtes spielerisches Repertoire abgerufen zu haben. Es hatte dennoch nicht gereicht. Andrej Ryndin hingegen konnte seinen fünften Einzelsieg im oberen Paarkreuz in Folge verbuchen. In einer hart umkämpften spielerisch hochklassigen Partie besiegte er den Routinier Jürgen Lehmann mit 3:2 Sätzen. Zimmermann kam gegen Kolja Köhler nicht so gut zurecht und unterlag 1:3. Christian Glaser gelang nach 2:8 Rückstand im entscheidenden fünften Satz gegen Matthias Schütz noch ein kämpferischer 3:2 Sieg. Steffen Ehrlich hatte keine Chance gegen Schulze. Dafür besiegte Norbert Glaser, der in Vetschau einen starken Eindruck hinterließ, Winfried Golze mit 3:1 Sätzen. Ryndin zeigte gegen Banusch eine starke Leistung. Doch auch er musste letzten Endes die Stärke des früheren Oberligaspielers anerkennen. Steinbeck kam mit der Spielweise von Lehmann überhaupt nicht zurecht und verlor klar 0:3. Christian Glaser unterlag dem stark aufspielenden Köhler ebenso 0:3. Falk Zimmermann konnte im letzten Spiel des Tages eine 2:0 Führung gegen Schütz nicht in einen Sieg ummünzen. Da Norbert Glaser zu diesem Zeitpunkt in einer überragenden Partie gegen Schulze bereits gewonnen hatte, wäre ein knapperer Ausgang durchaus möglich gewesen. Am Ende stand also ein Pflichtsieg gegen Eggersdorf und eine 4:9 Niederlage gegen Vetschau. Gegen die Vetschauer kann man sich allerdings mit Spitzenspieler Jörg Abel im Rückspiel durchaus mehr ausrechnen. Das wird im Kampf gegen den Abstieg dringend nötig sein, da in diesem Jahr im schlimmsten Fall fünf Mannschaften absteigen könnten. Am Sonntag, den 7.11. spielt der LTTC in eigener Halle gegen die Mannschaften aus Finow (9:30 Uhr) und Frankfurt (14:00 Uhr). Es bleibt zu hoffen, das Jörg Abel bald wieder zur Mannschaft zurückkehrt, um wichtige Punkte beisteuern zu können. gst

17.10.2004

Erster Verbandsligasieg

Am vergangenen Samstag empfing die 1. Mannschaft vom Ludwigsfelder TTC in der Ludwigsfelder Stadtsporthalle die Truppe vom 1. KSV Fürstenwalde zum fälligen Punktspiel in der Verbandsliga. Die Fürstenwalder sind seit Jahren eine feste Größe in dieser Klasse und gelten als einer der Mitfavoriten auf den Aufstieg. Somit rechnete man sich auch in diesem Spiel nichts aus, nachdem man bereits mit zwei herben Niederlagen in die Saison gestartet war und zu allem noch schmerzhaft, in doppeltem Sinne, die Verletzung von Spitzenspieler Jörg Abel dazu kam. Fürstenwalde war allerdings vom Verletzungspech auch nicht verschont geblieben und trat ebenfalls mit Ersatz an. Für Rudain Kamar Eldin rückte Andreas Klafki ins mittlere Paarkreuz. Durch den Gewinn zweier Doppel am Anfang baute sich an diesem Tag ein ganz anderes Selbstbewusstsein bei den Ludwigsfeldern auf und man ging souveräner in die Einzel. Andrej Ryndin und Norbert Glaser schlugen das Doppel Gerald Stamm/Andreas Klafki sicher mit 3:0. Christian Glaser/Guido Steinbeck spielten gut gegen Plocke/Berndt, verloren dennoch 1:3 nach Sätzen. Doppel drei mit Falk Zimmermann und Stefan Oeler ging wieder an Ludwigsfelde. Andrej Ryndin brachte Ludwigsfelde mit einem clever heraus gespielten und verdiente 3:1-Sieg gegen Olaf Plocke 3:1 in Führung. Steinbeck, durch den Ausfall von Jörg Abel ins obere Paarkreuz gerückt, machte seine Sache gut und bezwang die Nummer eins vom KSV, Gerald Stamm, völlig überraschend mit 3:0 Sätzen. Dann folgten zwei glatte Niederlagen im mittleren Paarkreuz. Christian Glaser kam gegen die Noppe von Klafki überhaupt nicht zurecht: 0:3. Zimmermann hatte gegen den starken Berndt keine Chance und verlor ebenso 0:3. Ein Sieg von Norbert Glaser und eine Niederlage von Ersatzmann Stefan Oeler gegen Gedicke brachte den Zwischenstand von 5:4 für den LTTC. Es lag was in der Luft. Stamm kam auch im zweiten Spiel nicht zurecht und traf zudem noch auf einen gut eingestellten Andrej Ryndin, der ihn immer wieder mit gut platzierten Schlägen ausspielte. Somit holte Ryndin mit 3:0 Sätzen seinen zweiten Einzelsieg an diesem Tag - Respekt. Steinbeck kam zunächst überhaupt nicht zu recht gegen Olaf Plocke. Mit kämpferischen Einsatz und der Ahnung, dass dies ein Schlüsselspiel sein könnte, bog er die Partie noch zu seinem Gunsten um (3:2). Christian Glaser hatte auch im zweiten Einzel gegen Berndt keine Chance und verlor 1:3 nach Sätzen. Zimmermann gelang es nach einem zwischenzeitlichen Black-Out sein Spiel komplett umzustellen und so den Sieg gegen Klafki zu sichern. Norbert Glaser verlor gegen Thomas Gedicke 1:3. Ersatzmann Stefan Oeler holte den neunten und letzten Punkt. Am Ende ein überraschender Sieg, dessen Grundlage ein starkes oberes Paarkreuz auf Ludwigsfelder Seite war. Nächste Woche stehen zwei Auswärtsspiele an, wobei man sich wenigstens im Spiel gegen Eggersdorf etwas ausrechen darf. gst

15.08.2004

Aus für Presse-Stimmen

Im Internetarchiv der Märkischen Allgemeinen Zeitung befinden sich die Artikel der gedruckten Ausgabe und aller Lokalausgaben. Die Suche im Archiv ist bis zur Anzeige der ausführlichen Trefferliste kostenlos. Doch die komplette Darstellung eines Artikels ist nun kostenpflichtig geworden. Daher ist es mir momentan nicht möglich weitere Tischtennis Artikel, die unseren Verein betreffen, rauszususchen, um sie auf dieser Seite zu sammeln. Andy

12.05.2004

Langjährige gute Leistungen gekrönt

LUDWIGSFELDE - Nachdem am Anfang der Saison feststand, dass Jörg Abel vom Oberligaabsteiger TSV Stahnsdorf zum Ludwigsfelder TTC kommt, war auch klar, dass das Saisonziel nur Aufstieg heißen kann. Wenn man es mit dieser Mannschaft nicht schaffte, dann wohl nie, war die einhellige Meinung alle Spieler. Entsprechend motiviert begann man dann auch die ersten Spiele. Ein hoher Sieg nach dem anderen folgte und so erarbeitete man sich einen souveränen Vorsprung für die Rückrunde, der dann am Ende durch einige Spielerausfälle in den letzten Begegnungen benötigt wurde. Dennoch beendete der LTTC die Spielserie mit 31:5 Punkten und 156:52 Spielen auf Platz 1 und einem Vier-Punkte-Vorsprung auf den Tabellenzweiten Stahl Brandenburg. Als Beweis dafür wie sehr man dieses Jahr die 1. Landesliga beherrschte, kann der Gewinn aller drei Paarkreuze durch Spieler aus Ludwigsfelde gewertet werden. Jörg Abel, erwartet stark und souverän die Einzelauswertung anführend, konnte bei nur drei Niederlagen 27 Einzelsiege für den LTTC erringen. Die Überraschung der Saison war das positive Abschneiden des erstmals im oberen Paarkreuz spielenden Andrej Ryndin. Mit seiner Bilanz von 20:4 Spielen und dem 2. Platz in der Gesamtwertung rechtfertigte er voll und ganz seine Aufstellung im oberen Drittel. In der Rückrunde gab Ryndin nur ein Spiel ab und das gegen seinen Dauerrivalen Daniel Nierzejewski von der WSG Potsdam-Waldstadt, der wiederum mit 24:9 Spielen den 3. Platz der Auswertung belegte. Das mittlere Drittel entschied Guido Steinbeck vom LTTC mit nur einer Niederlage bei 15 Siegen für sich. Zweiter wurde Christopher Gester vom überraschend starken Aufsteiger aus Wusterwitz. Christian Glaser belegte in der Endabrechnung immerhin noch Rang 9 mit 12:6 Spielen. Und auch das untere Drittel ging klar an einen Ludwigsfelder. Falk Zimmermann verlor dort kein einziges Spiel in der gesamten Saison (11:0). Norbert Glaser wurde hier mit einer Bilanz von 10:5 Spielen Fünfter. Die Doppelbilanz sah dieses Jahr nicht ganz so rosig aus. Bestes LTTC-Doppel waren, wie schon in den vergangenen Jahren, Andrej Ryndin und Norbert Glaser. Sie wurden Dritte in der Endabrechnung mit 12:2 Spielen. Abel/Zimmermann (9:3) und Steinbeck/Glaser (8:4) kamen noch unter die besten Zehn. Das beste Doppel der Liga kam aus Rehbrücke. Jürgen Winkler und Rene Lau verbuchten 15 Siege bei drei Niederlagen. Mit dem Aufstieg in die Verbandsliga konnte das erste LTTC-Team nun nach Jahren guter Leistungen in der Landesliga endlich den verdienten Erfolg verbuchen. Das Ziel im nächsten Jahr kann nur der Klassenerhalt sein. Man wird bemüht sein, sich eventuell noch zu verstärken. Sollte das nicht gelingen, ist aber auch mit der jetzigen Mannschaft dieses Ziel erreichbar. Allerdings muss dazu, bei logischerweise stärkeren Gegnern in der höheren Klasse, die Trainingsintensität erhöht werden. gst

[Artikel aus der Märkischen Allgemeine]

19.04.2004

LTTC IV steigt auf

MAHLOWER SV II - LUDWIGSFELDER TTC IV 4:10. Mit einem klaren 10:4-Sieg schaffte der Ludwigsfelder TTC IV im letzten Spiel der Saison 2003/2004 den Staffelsieg in der Kreisliga und somit den Aufstieg in die 3. Landesklasse Teltow-Fläming. Bereits vor einem Jahr hatte die Mannschaft einen Aufstieg perfekt machen können. Das erste Doppel zwischen den Mahlowern Antosch/Hübner und Schiller/ Stepper ging mit 3:1 Sätzen an die Ludwigsfelder. Im zweiten Doppel Rusche/Ludwig gegen die Ludwigsfelder Lindenberg/Göbel glichen die Gastgeber noch einmal nach einem spannenden Fünf-Satz-Spiel zum 1:1 aus. Die ersten beiden Einzel gewannen jeweils Schiller gegen Hübner und Stepper gegen Rusche klar, sodass das vierte Team des Ludwigsfelder TTC in Führung (1:3) ging. Im vierten Einzel konnten die Gastgeber noch einmal mit einem Sieg von Ludwig gegen Lindenberg auf 2:3 verkürzen. Danach gewannen die Ludwigsfelder ihre Einzel souverän, sodass sie auf 2:9 davonzogen und den Aufstieg fast erreicht hatten. Ludwig gewann dann noch gegen Stepper sowie Antosch gegen Lindenberg, doch nach dem Sieg von Göbel gegen Hübner waren Sieg und Sprung in die 3. Landesklasse perfekt. Die Einzelpunkte für den Kreisliga-Staffelsieger 2004 Ludwigsfelder TTC IV erkämpften Jürgen Schiller (3,5), Matthias Göbel (3), Andy Stepper (2,5) und Guido Lindenberg (1). li

[Artikel aus der Märkischen Allgemeine]

06.04.2004

Wimpernschlagfinale für Mahlow

MAHLOWER SV - EINHEIT LUCKENWALDE 10:8. Spannender hätte ein Saisonfinale nicht sein können. Im Fernduell standen sich Mahlow, Grün-Weiß Großbeeren und der Ludwigsfelder TTC II, im direkten Vergleich Mahlow und Einheit Luckenwalde gegenüber. Alle vier Teams konnten sich bei günstiger Ergebniskonstellation noch mehr oder weniger Hoffnung auf den Staffelsieg und den Aufstieg in die 1. Landesklasse Süd machen. Der Mahlower SV sorgte aber mit einem denkbar knappen Heimerfolg gegen die Kreisstädter dafür, dass man letztlich nur noch das Spielverhältnis zwischen Mahlow und Großbeeren vergleichen musste. Und das sprach letztlich bei Punktgleichheit für die Gelb-Schwarzen aus Mahlow. Die hatten zunächst beide Eingangsdoppel an Luckenwalde abgeben müssen. Denn sowohl Klaus Schiller und Tobias Henschke unterlagen im 5. Satz Andreas Krojniak und Andreas Nickolay wie auch Reiner Bendig/Rico Knetsch mit 1:3 gegen Mario Müller und Peter Illner. In der 1. Einzelrunde konnten beide Teams zweimal gewinnen. Schiller verlor gegen Krojniak 0:3, Knetsch gewann klar 3.0 gegen Nickolay. Dann musste sich Henschke etwas überraschend Müller mit 2:3 beugen. Aber danach siegte Bendig ebenso klar gegen Illner mit 3:0. Beim Stand von 2:4 aus Mahlower Sicht ging man in die 2. Einzelrunde, die die Hausherren mit 3:1 für sich verbuchen konnten: Schiller - Nickolay 3:1, Knetsch Müller 3:0, Henschke - Illner 3:1. Lediglich Bendig verlor nach großartigem Kampf mit 1:3 gegen Krojniak. Es hieß 5:5 und ging in Runde 3. Auch hier behielt Mahlow mit 3:1 die Oberhand. Henschke kämpfte toll gegen Nickolay (3:2). Bendig schlug Müller klar (3:0), Schiller ebenso deutlich Illner (3:1). Nur Knetsch konnte in dieser Runde trotz guten Spiels gegen Krojniak nicht punkten (1:3). Bevor die letzte Runde eingeläutet wurde, führte der Gastgeber beim 8:6 erstmals. Bei diesem Zwei-Punkte-Vorsprung blieb es dann auch, denn jedes Quartett verbuchte noch zwei Erfolge für sich. Für Mahlow gewannen Bendig gegen Nickolay (3:1) und Knetsch gegen Illner (3:0), für Luckenwalde Krojniak gegen Henschke (3:1) und Müller gegen Schiller (3:2). Was der ersten Mahlower Vertretung glückte, war der zweiten nicht vergönnt. In der Kreisliga verpasste sie am letzten Spieltag durch eine klare 4:10-Niederlage gegen den Ludwigsfelder TTC IV den Aufstieg in die 3. Landesklasse und wurde hinter den Ludwigsfeldern Staffelzweiter. Mahlow III beendete die Saison in der 1. Kreisklasse mit einem 10:4-Erfolg bei Grün-Weiß Großbeeren II. Das Tischtennis-Wochenende aus Mahlower Sicht beendeten die 4. Mannschaft in der 2. Kreisklasse mit einem 4:10 bei Fichte Baruth III und einem Sieg des Nachwuchses in Dahlewitz. mm/hl

[Artikel aus der Märkischen Allgemeine]

05.04.2004

Doppelter Abschied

BLAU-WEISS DAHLEWITZ - LUDWIGSFELDER TTC 3:9. Der Spielplan wollte es so, dass zum Abschluss der Punktspielrunde der Tabellenerste LTTC gegen den Letzten spielte. Also eine reine Formsache. So sahen es auch beide Mannschaften, die die Begegnung locker angingen. Ludwigsfelde spielte mit zwei, Dahlewitz mit einem Ersatzspieler. Unterm Strich entschieden die vier Ludwigfelder Stammspieler die Partie zu Gunsten des LTTC. Denn diese Vier gewannen alle ihre Spiele. Die Siege der Dahlewitzer gegen die beiden LTTC-Ersatzleute reichten nicht aus. Der Gast führte nach den Doppeln 2:1, da nur Polster/Kautge gegen das Ludwigsfelder Ersatzdoppel gewannen. Auch die folgenden vier Einzel gingen jeweils klar mit 3:0 an die Ludwigsfelder Abel, Ryndin, Steinbeck und Zimmermann. Danach gewannen die Dahlewitzer Jacob und Kautge ihre Spiele zum 3:6-Halbzeitstand. Als Einziger hatte es Wolfram Senf im Spiel gegen Andre Ryndin in der Hand, einen Sieg zwischen Stammspielern zu holen. Aber nach 2:0-Satzführung und bei 10:8 konnte er die zwei Matchbälle nicht verwandeln und gab danach das Spiel noch ab. So machte der Gast den Sack zu, bevor seine Ersatzleute zum zweiten Male ran mussten. In der kommenden Saison verlassen beide Teams die Landesliga. Das eine nach oben, das andere Mannschaft nach unten, so dass es zu dieser Paarung in der nächsten Zeit nicht mehr kommen wird. gh

[Artikel aus der Märkischen Allgemeine]

02.04.2004

Pech für Ludwigsfeldes Dritte

GRÜN-WEISS GROßBEEREN - LUDWIGSFELDER TTC III 10:7. Am Samstag wurde in Großbeeren erneut ein Spitzenspiel in der 2. Landesklasse Süd ausgetragen. Zum Nachholspiel empfingen die Großbeerener die 3. Mannschaft des Ludwigsfelder TTC. Da die Ludwigsfelder auch noch mit ihrer 2. Mannschaft um den Aufstieg in die 1.Landesklasse kämpfen, war es nicht verwunderlich, dass sie mit fast 20 Zuschauern im Rücken anrückten und so für eine erfreuliche Kulisse sorgten. Beide Mannschaften brauchten einen Sieg, um im Aufstiegskampf weiter dabei zu sein und so waren die Spiele durch eine enorme Anspannung und hohen, aber fairen Einsatz geprägt. Leider verletzte sich der Ludwigsfelder Falk Stein im 4. Satz seines zweiten Einzels und musste aufgeben. So kamen die Großbeerener zu einem glücklichen 10:7-Erfolg. Wie so oft in dieser Saison, konnte jede Mannschaft ein Doppel gewinnen. Rene Stult konnte den 1. Satz gegen Falk Stein recht klar gewinnen, doch dann hatte sich sein Gegenspieler besser eingestellt und gewann die folgenden Sätze jeweils mit 11:9. So wurde die 1. Einzelrunde mit Unentschieden zum Zwischenstand von 3:3 beendet. In der 2. Einzelrunde fiel dann die Vorentscheidung, denn hier hatte Rene Stult den Spieß einmal umgedreht. Nachdem er den 1. Satz an Sascha Sobota verloren hatte, konnte er nun die folgenden drei Sätze für sich entscheiden und gewinnen. Nach dem verletzungsbedingten Aus von Falk Stein konnten die Großbeerener diese Runde mit 3:1 gewinnen und mit 6:4 in Führung gehen. Einige Ludwigsfelder Zuschauer dachten jetzt an einen klaren Sieg für Großbeeren und verließen die Halle. Aber die drei verbliebenen Ludwigsfelder Spieler kämpften für ihren verletzten Spieler mit und hielten weiter voll dagegen. So sorgte der Sieg von Sascha Sobota gegen Ralf Grabo weiter für Spannung. Die letzte Einzelrunde wurde beim Stand von 8:6 begonnen. Und auch hier war es wieder Sascha Sobota, der diesmal Uli Glich Paroli bot und mit 2:1 Sätzen in Führung ging. Doch dann konnte sich der Großbeerener durchsetzen und das Einzel noch mit 3:2 Sätzen und die Grün Weißen die Partie glücklich mit 10:7 gewinnen. Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn sich Falk Stein nicht verletzt hätte. An dieser Stelle senden ihm beide Mannschaften die besten Genesungswünsche. Damit führen - einen Spieltag vor Saisonschluss - drei Mannschaften punktgleich die Staffel an und der Aufstieg in die 1. Landesklasse wird erst am letzten Spieltag entschieden. Hier muss der Tabellenzweite aus Luckenwalde beim Tabellenführer in Mahlow antreten. Der Tabellendritte Großbeeren empfängt die 2. Mannschaft aus Luckenwalde. Für die Großbeerener punkteten Uli Glich (4,5), Ralf Grabo (3,5), Rene Stult und Fiete Schinowsky (je 1,0). Für die Ludwigsfelder punkteten Sascha Sobota (2,5), Steffen Ehrlich (2,0), Kai Bölter (1,5) und Falk Stein (1,0).

[Artikel aus der Märkischen Allgemeine]

24.03.2004

LTTC fehlt an der Havel das Glück

STAHL BRANDENBURG II - LUDWIGSFELDER TTC 9:7. Wieder ohne zwei Stammspieler - ohne Spitzenspieler Jörg Abel und Christian Glaser - musste der LTTC bei der heimstarken Mannschaft von Stahl Brandenburg II antreten. Mit der Doppelaufstellung schien man diesmal alles richtig gemacht zu haben. Doppel eins Zimmermann/Steinbeck harmonierte gegen M. Rößler/Golze ganz hervorragend und siegte scheinbar mühelos 3:0. Ganz stark war wieder einmal das Doppel Glaser/Ryndin. Es bezwang das Brandenburger Spitzendoppel Reichmann/Bielke ebenfalls mit 3:0 Sätzen. Selbst das Ersatzdoppel mit Christian Glaeske und Guido Lindenberg war dem Sieg nahe und musste sich erst im 5. Satz gegen Volbert/B. Rößler geschlagen geben. Guido Steinbeck verlor dann unglücklich in der Verlängerung des Entscheidungssatzes gegen Carsten Reichmann, nachdem er schon 9:6 geführt hatte. Andrej Ryndin hatte dagegen keine Mühe gegen Axel Bielke und siegte locker 3:0. Auch Norbert Glaser hatte gegen Marcel Rößler in der Verlängerung des letzten Satzes das unglücklichere Ende für sich. Falk Zimmermann ließ einen 3:0-Sieg gegen Klaus Dieter Volbert folgen und brachte Ludwigsfelde wieder in Führung. Ersatz Guido Lindenberg steigerte sich zwar von Satz zu Satz im Spiel gegen Bernd Golze, doch die 0:3-Niederlage konnte er nicht abwenden. Ganz stark spielte der zweite Ersatzmann Christian Glaeske gegen Ullrich Kettler. Er ließ nie Zweifel an seinem sicheren Sieg aufkommen. Nachdem Andrej Ryndin auch gegen den starken Reichmann nichts anbrennen ließ und auch Steinbeck gegen Bielke nur einen Satz abgab, führte die Rumpftruppe des LTTC völlig überraschend mit 7:4 und es sah ganz gut für die Ludwigsfelder aus. Doch Zimmermann fand gegen Marcel Rößler nie ins Spiel und verlor 1:3. Norbert Glaser hatte gegen Volbert keine Chance (0:3). Am bittersten war an diesem Tag allerdings die Niederlage von Christian Glaeske gegen Bernd Golze. Der Ludwigsfelder führte bereits 2:0 nach Sätzen und 8:2 im 3. Satz. Doch dann kippte das Spiel und er gab das Match noch 2:3 ab. Lindenberg konnte dann gut gegen Kettler mithalten, doch ein Sieg sprang auch hier nicht heraus. Somit musste das Entscheidungsdoppel über die endgültige Punkteverteilung entscheiden. Symptomatisch hier die unglückliche Niederlage von Zimmermann/Steinbeck gegen Reichmann/Bielke. Wie schon zuvor alle knappen Spiele ging auch dieses in der Verlängerung des 5. Satzes an die Brandenburger. Und auch hier hatten die Ludwigsfelder Matchbälle nicht verwandeln können. gst

[Artikel aus der Märkischen Allgemeine]

19.03.2004

Aufstieg trotz erster Niederlage

SCHWARZ-ROT NEUSTADT - LUDWIGSFELDER TTC 9:6. Nach dem zweiten kampflos gewonnenen Spiel gegen Einheit Potsdam II am Samstag zuvor fuhr der LTTC nach Neustadt, um sich der Mannschaft von Schwarz-Rot zu stellen. Beide Seiten traten mit zwei Ersatzleuten an. Bei Ludwigsfelde fehlten Norbert Glaser und Guido Steinbeck. Für sie waren Andy Stepper und Guido Lindenberg mit von der Partie. Als ob man aus Fehlern der Vergangenheit nicht lernen würde, wurde erst in der Halle die endgültige Doppelaufstellung beschlossen. Das ging gegen Brandenburg schief und so auch diesmal. Doppel eins (Abel/Ryndin) sah nach 8:2-Führung im entscheidenden Satz gegen Ratschke/Ksionsek wie der sichere Sieger aus und machte dann keinen Punkt mehr. Glaser/Zimmermann fanden nie richtig ins Spiel gegen Großmann/Bartsch (1:3). Im Doppel der Ersatzleute Lindenberg/Stepper gegen Pein/Grzybek hatten die Ludwigsfelder klar mit 0:3 das Nachsehen. Wieder einmal gingen alle drei Doppel verloren, was die Aufgabe natürlich nicht leichter machte. Verlass war dann aber wieder auf die Einzelspieler im oberen Drittel. Jörg Abel ließ Roland Ratschke nicht die Spur einer Chance (3:0). Auch Andrej Ryndin gab nur einen Satz gegen Norbert Großmann ab. Der ins mittlere Paarkreuz aufgerückte Falk Zimmermann erledigte seine Aufgabe gegen Martin Ksionsek souverän mit 3:1. Christian Glaser hätte mit einem Sieg gegen Martin Bartsch den LTTC in Führung bringen können. Völlig unerklärlich war seine Vorstellung beim 0:3 gegen den Neustädter. Andy Stepper gegen Sören Pein und auch Guido Lindenberg gegen Steven Grzybek konnten bei ihrem ersten Landesliga-Einsatz gut mithalten. Doch am Ende fehlten die "Big Points". Beide unterlagen 1:3 nach Sätzen. Zwei sichere Siege durch Abel und Ryndin brachten den LTTC wieder auf 6:5 heran. Doch Christian Glaser hatte offensichtlich einen rabenschwarzen Tag erwischt. Auch sein zweites Einzel gegen Ksionsek glich einer Katastrophe (1:3). Zimmermann machte es besser und holte seinen zweiten Sieg in der Mitte sicher mit 3:0 Sätzen. Lindenberg tat sein Bestes gegen Pein und konnte doch nur einen Satz erringen. Stepper verlor gegen Gryzbek zwar ebenfalls 1:3, doch nach Satzball im 4. Satz etwas unglücklicher. Der Ludwigsfelder TTC kassierte die erste Niederlage in dieser Saison, steht aber dennoch bereits als Aufsteiger in die Verbandsliga fest, da der direkte Verfolger Stahl Brandenburg ebenfalls patzte. Bei zwei noch ausstehenden Spielen kann für den LTTC nichts mehr anbrennen.

[Artikel aus der Märkischen Allgemeine]

17.03.2004

Leistungsgerecht die Punkte geteilt

LUDWIGSFELDER TTC II - EINHEIT LUCKENWALDE 9:9. In diesem Spitzenspiel empfing der Tabellendritte LTTC II den Spitzenreiter aus der Kreisstadt. Beide Teams trennte in der Tabelle nur ein Punkt. Für Spannung war also gesorgt, zumal die Gäste wieder in Bestbesetzung antreten konnten. Sie konnten wieder auf ihren zuvor verletzten Andreas Nickolay zurückgreifen. Jede Mannschaft verbuchte ein Doppel für sich. Die Ludwigsfelder Paarung Horst Steinicke/Rainer Seeger verlor in drei Sätzen jeweils 10:12, während Christian Glaeske/Stefan Oeler einen Drei-Satz-Sieg gegen Müller/Illner landeten. Die 1. Einzelrunde begann für den Gastgeber erfreulich gut, denn Steinicke, Glaeske und Oeler gewannen. Nur Seeger musste der Nummer eins der Gäste Andreas Krojniak den Sieg überlassen. Der LTTC II führte mit 4:2. Alle Ludwigsfelder Spieler hofften, dass dieser Vorsprung schon eine kleine Vorentscheidung sein könnte. Die Luckenwalder kämpften sich aber durch Siege von Mario Müller über Oeler und Krojniak über Glaeske wieder heran. Steinicke baute anschließend in einem packenden Spiel gegen den ebenso erfahrenen Peter Illner mit 11:9 im 5. Satz die Führung wieder auf 6:4 aus. Doch Krojniak und Nickolay glichen anschließend gegen Oeler und Steinicke aus. Dann gelang Glaeske, dem stärksten Ludwigsfelder an diesem Tag, durch ein 3:0 über Müller der Punkt zur 7:6-Führung der Hausherren. Diese wurde prompt durch den vierten Einzelsieg von Krojniak wieder egalisiert. An dem ausgeglichenen Spielstand änderte sich bis zum Schluss nichts mehr. Für den Gastgeber punkteten Glaeske (3,5), Oeler (2,5), Steinicke (2) und Seeger (1). - Der Ludwigsfelder TTC III gewann gegen Einheit Luckenwalde II problemlos mit 10:2. Die Zähler für den Sieger erspielten Bölter (3,5), Ehrlich (1,5), Stein (2,5) und Sobota (2,5). ehr

[Artikel aus der Märkischen Allgemeine]

10.03.2004

Grabo/Glich weiter ungeschlagen

LUDWIGSFELDE - Die Landesliga-Akteure des Ludwigsfelder TTC waren am Wochenende erneut zum Zuschauen verdammt, da ihr Kontrahent TTV Einheit Potsdam II nicht antrat. Die Partie geht damit, wie schon das Treffen gegen Chemie Premnitz mit 9:0 an den Tabellenführer aus Ludwigsfelde. LUDWIGSFELDER TTC II - GRÜN-WEISS GROßBEEREN 6:10. Gespielt wurde aber in der 2. Landesklasse Süd. Die Begegnung des LTTC II gegen die auf Rang 2 liegenden Großbeerener war mitentscheidend für den Aufstieg in die 1. Landesklasse. So war von Beginn an für Spannung gesorgt. Das erste Doppel der Hausherren Christian Glaeske/Stefan Oeler setzte sich 3:0 gegen Rene Stult/Fiete Schinowsky durch. Das bisher ungeschlagene Grün-Weiß-Doppel Ralf Grabo/Uli Glich gab den Ludwigsfeldern Horst Steinicke/Rainer Seeger keine Siegchance, gewann ebenfalls mit 3:0 und glich aus. Die 1. Einzelrunde endete 2:2. Oeler unterlag hier Glich nur knapp mit 2:3. Der Großbeerener bezwang dann Seeger ebenso wie Grabo Glaeske und Stult Oeler, sodass der Gast mit 6:3 in Führung gehen und den Grundstein für den Auswärtserfolg legen konnte. Mit einem Fünf-Satz-Sieg verkürzte Steinicke für die Einheimischen auf 6:4, bevor die nächste Runde wieder ausgeglichen 2:2 endete. Großbeeren führte weiter mit 8:6. Die nächste Begegnung wurde die spannendste des Spieltages. Routinier Horst Steinicke musste gegen Großbeerens Nummer eins Ralf Grabo antreten. Der Ludwigsfelder bot alles auf und verlor nach groß geführtem Kampf erst im 5. Satz mit 9:11. Das letzte Spiel verlor Glaeske gegen den starken Großbeerener Glich mit 0:3, sodass dieser 10:6-Erfolg für Grün-Weiß in Ordnung geht. Für die Hausherren punkteten Glaeske (2,5), Steinicke (2), Seeger (1), Oeler (0,5). rse LUDWIGSFELDER TTC III - BLAU-WEISS SCHLALACH 10:6.Der LTTC III gewann gegen den Großbeeren-Bezwinger Schlalach 10:6. Mit dem Gewinn beider Eingangsdoppel schufen die Ludwigsfelder die Basis ihres Erfolges. In den Einzeln verlor bis zum 9:2 lediglich Kevin Kalbitz sein Einzel. Durch kleine Leichtfertigkeiten konnte Schlalach noch bis zum 9:6 aufschließen, ehe der Ludwigsfelder TTC III mit Harder (3,5), Ehrlich (3,5), Stein (2,5) und Kalbitz (0,5) den verdienten Heimsieg sicherstellen konnte. TTBC JÜTERBOG II - BLAU-WEISS DAHLEWITZ II 2:10. Die Spieler von Blau-Weiß traten beim nur zwei Punkte hinter ihnen platzierten TTBC Jüterbog II an. In den Doppeln gelang es den Blau-Weißen endlich einmal wieder, in Führung zu gehen. Bölke/Kautge siegten glatt in drei Sätzen und Lehmann/Hinsdorf gewannen 3:1. Das gab natürlich Selbstvertrauen für die Einzel. Nach der 1. Einzelrunde war dann auch schon eine Vorentscheidung zu Gunsten der Blau-Weißen gefallen, denn nach Siegen von Andreas Lehmann gegen Eckard Lehmann, Gunnar Hinsdorf gegen Mehlis und Helmut Kautge gegen Wiesner und einer Niederlage von Knut Bölke gegen Brackmann führten die Gäste bereits mit 5:1. Auch die 2. Runde lief sehr gut. Lehmann, Kautge und Bölke gewannen, Hinsdorf musste sich seinem Gegner beugen. Mit einer 8:2-Führung ging es in die 3. Einzelrunde. Hier machten Andreas Lehmann und Hinsdorf mit Siegen über Mehlis und Wiesner den 10:2- Erfolg perfekt und sicherten damit den Klassenerhalt. gh

[Artikel aus der Märkischen Allgemeine]

03.03.2004

Auswärts behauptet

MTV WÜNSDORF III - GRÜN-WEISS GROßBEEREN 6:10. Am Sonntag mussten die Großbeerener bei der dritten MTV-Vertretung antreten. Da das Hinspiel in Großbeeren unentschieden ausging und Großbeeren in der Woche zuvor gegen Schlalach verloren hatten, waren wieder knappe Spiele zu erwarten. Doch diesmal konnten sich die Grün-Weißen durchsetzen und einen Sieg mit nach Hause bringen. Das erste Doppel gewannen die Großbeerener Uli Glich und Ralf Grabo, während das zweite zu Gunsten der Gastgeber ausging. Diesmal begannen die Einzelrunden für die Gäste erfreulich gut, denn Ralf Grabo, Uli Glich und auch Rene Stult gewannen und brachten ihre Mannschaft mit 4:2 in Führung. Die 2. und 3. Einzelrunde wurde jeweils mit 2:2 beendet und so wurden die letzten Einzel beim Zwischenstand von 8:6 für Großbeeren gestartet. Aber diesmal ließen sich die Großbeerener die Siegchance nicht mehr nehmen. Grabo und Glich entschieden die Partie mit ihren Siegen für das Großbeerener Quartett Grabo (4,5), Glich (3,5), Stult und Fiete Schinowsky (je 1). Jetzt - sechs Spiele vor dem Saisonende - haben die Grün Weißen immer noch Tuchfühlung zur Tabellenspitze. Doch schon am Wochenende steht eine vorentscheidende Partie gegen den Ludwigsfelder TTC II auf dem Spielplan. Die wieder spannende Kämpfe erwarten lässt, denn auch hier endete das Hinspiel mit 9:9 unentschieden. rg

[Artikel aus der Märkischen Allgemeine]

03.03.2004

Ludwigsfelde weiter auf Erfolgskurs

LUDWIGSFELDER TTC - WSG POTSDAM-WALDSTADT 9:6. Im Spitzenduell des gastgebenden Tabellenführers gegen den Dritten traten beide Mannschaften mit Ersatz an. Bei den Ludwigsfeldern fehlte der verletzte Zimmermann, bei den Potsdamern Lehmann. Also mussten wieder die Doppel umgestellt werden. So spielten Glaser/Steinbeck auf Position eins und hatten es mit dem Familienduo Nierzejewski zu tun. Die Vater-Sohn-Kombination entschied dieses spannende Spiel nach vier heiß umkämpften Sätzen und einer nicht ganz sauberen Schlussaktion mit 3:1 für sich. Jörg Abel und der Ersatzmann, Vereinschef Horst Steinicke, machten ein richtig gutes Spiel gegen das unbequeme Doppel Schenk/Bieber und beugten sich erst in der Verlängerung des 5. Satzes. Auf Nummer sicher ging man diesmal mit dem dritten Doppel Norbert Glaser/Andrej Ryndin. Auf dieser Position bisher ungeschlagen bezwangen sie auch Große/Ganzert sicher 3:0. In den Einzeln begann es zunächst auch nicht so rosig. Abel lag schon 0:2 gegen den starken Nachwuchsspieler Daniel Nierzejewski zurück. Doch dann fing er an, zu fighten und sich auf seine Stärken zu besinnen. In einer überragenden Partie konnte er das Blatt noch wenden und siegte 3:2. Ryndin sah ebenfalls anfangs gegen Torsten Nierzejewski gar nicht gut aus. Er stellte sich dann aber nach verlorenem 1. Satz um und siegte verdient 3:1. Da anschließend weder Guido Steinbeck gegen Hartmut Schenk noch Christian Glaser gegen Georg Große vor nennenswerten Problemen standen und sichere 3:0-Erfolge einfuhren, schien der Weg Richtung Sieg geebnet zu sein. Der LTTC führte 5:2. Norbert Glaser besorgte gegen Ersatzmann Lutz Ganzert den sechsten Sieg für die Ludwigsfelder (3:1). Im "Doktorenduell" Steinicke gegen Götz Bieber hatte der Ludwigsfelder nach großer Gegenwehr mit 1:3 das Nachsehen. Im Spiel Nummer eins gegen Nummer eins traf Abel auf einen sehr motivierten Torsten Nierzejewski, der nach eigener Auskunft in einem seiner stärksten Spiele den Ludwigsfelder in 3:1 Sätzen schlug. Im Spiel der beiden Jüngsten Ryndin gegen Daniel Nierzejewski bekamen die Zuschauer ebenfalls gutes Tischtennis geboten. Ryndin musste allerdings wieder einmal einen Niederlage gegen seinen Dauerrivalen einstecken (1:3) und Waldstadt war beim 6:5 wieder dran. Das an diesem Tag starke mittlere Paarkreuz brachte den LTTC mit 8:5 in Führung. Steinbeck erledigte auch seine zweite Aufgabe souverän gegen Große (3:0). Und Christian Glaser konnte nach verlorenem 1. Satz und anschließender Spielumstellung gegen Schenk überzeugen. Da Norbert Glaser in einem Fünf-Satz-Krimi gegen Bieber den Kürzeren zog, blieb das Spiel weiter offen. Ersatzmann Steinicke ersparte der Mannschaft das nervenaufreibende Abschlussdoppel. In einem couragierten Spiel gegen den WSG-Ersatz Ganzert besorgte er mit seinem 3:1-Sieg den Endstand von 9:6 für den LTTC. LUDWIGSFELDER TTC II - BLAU-WEISS DAHLEWITZ II 10:3. In der 2. Landesklasse Süd galt für den Gastgeber nur ein Sieg, um den 1. Tabellenplatz zu festigen. Das gelang in souveräner Manier. Die Doppel wurden jeweils mit 3:0 eine sichere Beute von Rainer Seeger/Stefan Oeler gegen Helmut Kautge/Knut Bölke und Sascha Sobota/Christoph Harder gegen Andreas Lehmann/Gunnar Hinsdorf. Im ersten Einzel musste Oeler gegen die Dahlewitzer Nummer eins Lehmann eine 0:3-Schlappe hinnehmen. Die 2. Einzelrunde ging komplett an die Hausherren, wobei Oeler erst im 5. Satz über Hinsdorf erfolgreich war. Die 3. Runde verlief dann aus Sicht der Gäste etwas freundlicher, da Lehmann und Hinsdorf ihre Spiele gewannen. Für den LTTC II punkteten Seeger (3,5), Sobota, Harder (je 2,5) und Oeler (1,5). rse

[Artikel aus der Märkischen Allgemeine]

27.02.2004

Weiter vier Punkte Vorsprung

STAHL BRANDENBURG - LUDWIGSFELDER TTC 8:8. Letzten Samstag kam es in der 1. Landesliga West zum Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer aus Ludwigsfelde und dem Tabellenzweiten Stahl Brandenburg. Der Gastgeber lag nur vier Punkte hinter den Ludwigsfeldern und scheint die einzige Mannschaft zu sein, die dem LTTC noch den Aufstieg in die Verbandsliga streitig machen kann. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass es ganz schwer ist, in der Brandenburger Halle zu bestehen. Man war also auf alles gefasst und trotzdem entwickelte sich ein an Spannung und Dramatik kaum zu überbietendes Match. Die Doppel wurden allesamt auf den Positionen verändert, da Spitzenspieler Jörg Abel etwas angeschlagen war und man so Doppel eins entlasten wollte. Diese Umstellung war also unvermeidlich und ging komplett schief. Ryndin/Glaser, das LTTC-Doppel eins an diesem Tag, machten zwar ein gutes Spiel gegen Zehe/Buntins, mussten letztlich dennoch eine knappe 2:3-Niederlage hinnehmen. Abel/Zimmermann konnten gegen Spilke/Lingner nicht bestehen (1:3). Und auch Glaser/Steinbeck fanden kein probates Mittel gegen ihre Gegner Klose/Munk (1:3). Völlig verunsichert ging man mit einem 0:3-Rückstand in die 1. Einzelrunde. Andrej Ryndin trumpfte an diesem Tag groß auf und bezwang zunächst Ronny Zehe in fünf Sätzen. Jörg Abel musste gegen Norbert Spilke seine zweite Einzelniederlage einstecken. Nach fünf hart umkämpften Sätzen hieß es 3:2 für den Brandenburger. Christian Glaser fertigte Mario Lingner ganz sicher 3:0 ab. Im Spiel gegen Rene Klose musste Guido Steinbeck erst den Verlust seines Schlägers und anschließend mit dem Ersatzschläger den des Spiels hinnehmen. Somit lag der LTTC schon mit 2:5 Punkten hinten und es sah alles nach einer Niederlage aus. Doch die Ludwigsfelder wehrten sich nach Kräften. Es folgten fünf Einzelsiege in Folge. Norbert Glaser machte ein ganz starkes Spiel gegen Lutz Buntins und ließ ihm bei seinem 3:0-Sieg nicht die Spur einer Chance. Falk Zimmermann ließ einen ebenso souveränen Sieg gegen Jürgen Munk folgen. Abel hatte im zweiten Einzel gegen Zehe wenig Probleme und konnte dies sicher für sich entscheiden. Ganz stark war der Auftritt von Ryndin gegen Spilke. Mit einem 3:1-Sieg steuerte er seinen zweiten Einzelpunkt bei. Steinbeck kam auch gegen Lingner mit Ersatzschläger nicht zurecht, konnte aber wenigstens einen 3:2-Sieg erkämpfen. Plötzlich führte der LTTC mit 7:5 Punkten und ein Sieg schien doch noch greifbar. Christian Glaser brachte mit gewitztem Spiel den starken Klose an den Rand einer Niederlage und verlor dann doch noch unglücklich 2:3. Zimmermann hätte nach 2:0-Satzführung und Matchbällen im dritten Satz fast noch den sicher geglaubten achten Punkt aus der Hand gegeben. In einem nervenaufreibenden Spiel konnte er den 5. Satz in der Verlängerung für sich entscheiden und dem LTTC war ein Unentschieden sicher. Mehr wurde es dann aber auch nicht, denn sowohl Norbert Glaser gegen Munk (1:3) als auch das abschließende Doppel Ryndin/Norbert Glaser konnten keinen Sieg mehr beisteuern. Am Ende stand ein 8:8-Unentschieden, mit dem der LTTC in Anbetracht des Verlustes von allen vier gespielten Doppeln insgesamt doch zufrieden sein konnte. Der Vier-Punkte-Vorsprung steht weiterhin. - EINHEIT LUCKENWALDE II - LUDWIGSFELDER TTC II 0:10. Die Gäste traten in dieser Partie der 2. Landesklasse Süd sehr geschlossen auf. Dennoch überraschte, dass sie nicht einen Punkt abgeben mussten. Die Eingangsdoppel Horst Steinicke/Rainer Seeger sowie Falk Stein/Christoph Harder eröffneten jeweils mit 3:1-Siegen die Auseinandersetzung. Mit Erfolgen von Seeger über Stollin (3:1) und Steinicke gegen Giersdorf mit 11:9 im 5. Satz wurde der Siegeszug fortgesetzt. Harder (3:0) und Stein (3:1)erhöhten auf 6:0 für die Gäste, die dann auch in den restlichen Partien dominierten. rse

[Artikel aus der Märkischen Allgemeine]

21.02.2004

Grün-Weiß schlägt Spitzenreiter

GROßBEEREN - Die Großbeerener mussten diesmal zum Tabellenführer Einheit Luckenwalde reisen. Da das Hinspiel mit 10:8 von Grün-Weiß gewonnen wurde, versprach das Rückspiel einen spannenden Wettkampf. So fanden sich auch einige Zuschauer ein, die sich das nicht entgehen lassen wollten. Und die einen echten Krimi zu sehen bekamen. Bis zum von 8:8 war die Begegnung ausgeglichen und erst in den letzten beiden Einzeln in sehr spannenden und von beiden Seiten engagiert geführten Spielen mit zum Teil dramatischen Ballwechseln entschieden die Gäste das Duell mit 10:8 für sich. Das erste Doppel ging klar an die Großbeerener Uli Glich und Ralf Grabo, die damit weiterhin ungeschlagen sind und bereits den neunten Sieg in Folge erspielt haben. Im zweiten Doppel mussten sich die Großbeerener den Gastgebern Andreas Krojniak und Mario Müller geschlagen geben. So ging es beim Zwischenstand von 1:1 in die Einzel. Die 1. Einzelrunde wurde mit 2:2 beendet. In der zweiten konnte der Großbeerener Rene Stult mit 2:0 Sätzen in Führung gehen, musste sich dann aber Peter Illner noch mit 2:3 geschlagen geben. So wurde auch die Einzelrunde 2 mit 2:2 ausgeglichen abgeschlossen und man ging beim Stand von 5:5 in die dritte. Auch hier hatten die Großbeerener die Chance, in Führung zu gehen. Doch diesmal unterlag Fiete Schinowsky im 5. Satz dem Luckenwalder Mario Müller. Auch diese Runde endete 2:2. Beim Stand von 7:7 wurde die letzte Einzelrunde gestartet. Hier gewann Grabo das erste Spiel klar für Großbeeren, während sich Glich dem besten Luckenwalder Krojniak zum 8:8-Zwischenstand geschlagen geben musste. Im vorletzten Spiel konnte dann Stult mit guten Ballwechseln den neunten Punkt für Großbeeren erkämpfen. Das spannendste Spiel kam aber zuletzt. Denn hier setzte sich Schinowsky erst in der Verlängerung mit 18:16 gegen Illner durch. Grün-Weiß hatte mit 10:8 gewonnen. Mit diesem Sieg eroberten die Großbeerener, mit 18:4 Punkten immer noch ungeschlagen, die Tabellenführung. Aber es bleibt weiterhin spannend, denn sie werden vom Ludwigsfelder TTC II und dem Mahlower SV (je 18:6) dicht verfolgt. Außerdem sind noch der LTTC III mit 17:5 und der bisherige Tabellenführer aus Luckenwalde mit 17:7 im Rennen um den diesjährigen Staffelsieg. rg

[Artikel aus der Märkischen Allgemeine]

18.02.2004

Vier Einzelsiege für Christian Glaeske

LUDWIGSFELDE - Eigentlich hätte es am Samstag ein Tischtennis-"Großkampftag" in der Stadtsporthalle werden sollen. Mit gleich drei Teams des Ludwigsfelder TTC als Gastgeber. Aber Chemie Premnitz sagte die Landesliga-Partie gegen die Erste des LTTC kurzfristig ab. So kurzfristig, dass das Spiel Ludwigsfelde mit einem 9:0-Sieg angerechnet wurde. An den Platten präsentierten sich dann die beiden in der 2. Landesklasse Süd vertretenen Ludwigsfelder Mannschaften. Der LTTC III (Steffen Ehrlich, Kevin Kalbitz, Falk Stein, Jürgen Schiller) hatte gegen den TTBC Jüterbog II wenig Mühe und gewann mit 10:3. Spannender ging es da in der Partie des LTTC II gegen den Tabellenführer Mahlower SV zu. Für den Gastgeber, in der Tabelle zwei Zähler hinter Mahlow, musste ein Sieg her, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. Es begann auch recht verheißungsvoll für die Hausherren. Stefan Oeler und Ersatzmann Kai Bölter gewannen ihr Doppel gegen Klaus Schiller/Tobias Henschke ebenso mit 3:1 wie Christian Glaeske/Rainer Seeger gegen Reiner Bendig/Rico Knetsch. In der 1. Einzelrunde standen drei LTTC-Siege (Seeger gegen Schiller 3:0, Bölter gegen Knetsch 3:1, Glaeske gegen Henschke 3:1) einer Niederlage (Oeler gegen Bendig 0:3) gegenüber. Eine ausgeglichene 2. Runde brachte den 7:3-Zwischenstand für die Hausherren. Oeler (3:1 gegen Knetsch) und Glaeske (3:2 gegen Schiller) hatten gewonnen, Seeger (1:3 gegen Bendig) und Bölter (2:3 gegen Henschke) verloren. Im Hinspiel hatte Ludwigsfelde auch schon mit 7:3 geführt und am Ende noch 7:10 verloren. Man wusste also um die Gefährlichkeit der Gäste. Die bestätigte sich auch in den nächsten Partien, die Oeler 1:3 gegen Schiller und Bölter 0:3 gegen Bendig abgaben. Mahlow hatte auf nur noch 7:5 verkürzt. In den verbleibenden Begegnungen behielten die Ludwigsfelder dann die Nerven. Seeger verlor zwar noch mit 1:3 gegen Henschke, aber drei Erfolge durch Glaeske (gegen Knetsch 3:0 und gegen Bendig 3:1) sowie durch Bölter gegen Schiller im Entscheidungssatz machten den 10:6-Heimsieg des Ludwigsfelder TTC II perfekt. Er hält dadurch weiter Tuchfühlung zum neuen Spitzenreiter Großbeeren. mm/rse

[Artikel aus der Märkischen Allgemeine]

07.02.2004

Im Einzel in der Vorrunde gescheitert

DAHLEWITZ - Acht Teilnehmer aus Luckenwalde, Ludwigsfelde, Zossen, Mahlow und Dahlewitz vertraten den Kreis Teltow-Fläming bei den Landesmeisterschaften am vergangenem Wochenende in Kienbaum. Erfolgreichster Teilnehmer war Norbert Glaser in der Altersklasse 65 bis 70 Jahre mit dem Meistertitel. Aber auch die anderen Teilnehmer kämpften ebenso, wenn auch weniger erfolgreich. Die beiden Dahlewitzer Arno Polster und Gunnar Hinsdorf kamen im Einzel nicht über die Vorrunde hinaus. Während Arno Polster in der Altersklasse 60 bis 65 Jahre bei einem Sieg und zwei Niederlagen, davon eine im 5. Satz, nur knapp am Weiterkommen scheiterte, konnte Gunnar Hinsdorf, der bei den 40- bis 50-Jährigen startete, nur Satzgewinne gegen die allesamt höherklassigen Spieler verzeichnen. Im Doppel mit Andreas Krojniak aus Luckenwalde konnte dann aber Gunnar Hinsdorf über erfolgreiche Spiele berichten. Das erste gewannen sie klar und im zweiten mussten sie gegen keine Geringeren als die Oberligaspieler Kirsten/Kirsten von Eberswalde antreten. Die Sensation war schon fast perfekt, als die beiden Außenseiter nach 2:0-Satzführung im 5. Satz bei einem 6:10-Rückstand noch auf 10:10 ausglichen, aber schließlich doch mit 10:12 verloren. Damit glückte ihnen die Überraschung und der Einzug ins Halbfinale nicht. Auch der älteste Teilnehmer in der Vertretung des Kreises Teltow-Fläming, Werner Stolt aus Zossen, der in der Altersklasse 70 bis 75 Jahre spielte, musste sich stärkeren Spielern in der Vorrunde beugen, hatte aber auch an dieser insgesamt gelungenen Veranstaltung seine Freude am Tischtennissport.

[Artikel aus der Märkischen Allgemeine]

03.02.2004

Einzeltitel für Nobert Glaser

KIENBAUM - Bei den Landes-Einzelmeisterschaften der Senioren in Kienbaum konnten sich die Teilnehmer des Kreises Teltow-Fläming nur in der Seniorenklasse 65 (ab 65 Jahre) platzieren. Wie erwartet setzte sich im Einzel Norbert Glaser vom Ludwigsfelder TTC durch. Er besiegte im Finale Werner Hennig (Cottbusser TTT) mit 3:1 und fügte seinen vielen Erfolgen einen weiteren hinzu. Mit Dieter Brückmann (Einheit Luckenwalde) kam er im Doppel bis ins Finale. Beide scheiterten aber an den Cottbussern Hennig/Schmutter 1:3. Dritter wurde hier Wolfgang Kruse (Ludwigsfelder TTC) - mit 68 Jahren ältester Starter aus dem Kreis - mit seinem Partner Gert König von SV Optik Rathenow. Ein gutes Match lieferte im Doppel der Seniorenklasse 40 im Viertelfinale das Duo Andreas Krojniak/Gunnar Hinsdorf (Einheit Luckenwalde/Blau-Weiß Dahlewitz) den Brüdern Holm und Eric Kirsten vom Oberligisten ESV Eberswalde. Sie führten gegen die Favoriten nach Sätzen bereits 2:0 und hatten beim Stand von 2:1 das Pech, die Sätze 4 und 5 jeweils nur 10:12 zu verlieren und damit die große Überraschung ganz knapp zu verpassen. Danach ließen sich Kirstin/Kirsten den Meistertitel nicht mehr nehmen. Der Einzeltitel ging hier an den Stahnsdorfer Olaf Krüger. gn

[Artikel aus der Märkischen Allgemeine]

27.01.2004

Wünsdorfer Duo scheitert im Entscheidungssatz

KÖNIGS WUSTERHAUSEN - Für den Wünsdorfer Jobst Lückel verlief nur der Auftakt-Wettbewerb der Landesmeisterschaften am Samstag in Königs Wusterhausen nach Wunsch. Mit seiner Partnerin Claudia Franz (TTC Finow-GEWO) erreichte er nach einem klaren 3:0 in Runde 1 mit zwei weiteren 3:1-Erfolgen, dabei auch gegen die starke Finower Kombination Mews/Schmidt, das Halbfinale. Hier war sogar gegen die späteren Landesmeister Heller/Strahl (Prenzlau/Finow) der Finaleinzug möglich. Nach einem spannenden Match verließen aber am Ende doch die Favoriten mit einem 3:2-Sieg den Tisch. Von den anderen Aktiven des Kreises hatte nur Florian Renn (MTV Wünsdorf) gemeinsam mit Sandra Mews (Finow in der 1. Runde ein Erfolgserlebnis und das auch noch gegen Feldhaus/Steinbeck (TTV Einheit Potsdam/Ludwigsfelder TTC). Jobst Lückel und Florian Renn waren es auch, die im Einzel die 1. Runde überstanden. Renn besiegte Seniorenmeister Jürgen Lehmann (Blau-Weiß Vetschau) sicher 4:1, war dann aber gegen den späteren Landesmeister Nicolai Popal überfordert (0:4). Lückel traf nach Siegen gegen den Finsterwalder Andreas Range (4:2) und Klaus Birkner (4:0) aus Nauen im Viertelfinale auf den Finower Oberligaspieler Stefan Köpp, den er beim Verbandsranglistenturnier noch besiegt hatte. Doch er konnte dem Druck, viele erwarteten von ihm einen Sieg, nicht standhalten, blieb unter seinem normalen Leistungsvermögen und unterlag 0:4. Ein Trostpflaster nach dem verpatzten Einzel hätte für ihn der Doppel-Wettbewerb werden können. Nach dem Sieg gegen die Cottbusser Schicketanz/John war gegen das Fürstenwalder Duo Eldin/Plocke das Halbfinale greifbar nah. Nach zunächst vier hart umkämpften Sätzen (2:2) führten Lückel/Renn im entscheidenden Satz hoch mit 9:2 und alles schien gelaufen. Einige leicht vergebene Bälle führten zu einer Verunsicherung beim jungen Renn. Eine mögliche und in solch einer Situation sinnvolle Auszeit wurde verpasst und es stand 9:9. Trotz einer nochmaligen 10:9-Führung hieß es dann 10:12. Eine große Chance zu einer weiteren Platzierung war dahin und die Enttäuschung groß. Aus dem Kreis Teltow-Fläming zog nur noch der Wünsdorfer Michael Schwarze mit Klaus Birkner in Runde 2 ein. Wojtyczka/Steinbeck (Wünsdorf/Ludwigsfelde) verloren gleich gegen die späteren Finalisten Köpp/Schmidt (Finow) 1:3.

[Artikel aus der Märkischen Allgemeine]

24.01.2004

Wieder mit "Standardergebnis"

LUDWIGSFELDE - Zum ersten Heimspiel der Rückrunde empfing der Ludwigsfelder TTC Blau-Weiß Wusterwitz. Die Wusterwitzer erwiesen sich als überraschend starker Aufsteiger und liegen mit fast ausgeglichenem Punktekonto im mittleren Tabellendrittel. Das Hinspiel gewann der LTTC klar 9:1, wenn auch einige knappe Spiele dabei waren. Und die jungen Wusterwitzer sollten genug Selbstvertrauen in der Hinrunde getankt haben, um den Tabellenführer ärgern zu können. Abel/Zimmermann bekamen das im Doppel gleich zu spüren. Denn ehe sie sich versahen, lagen sie auch schon 0:2 gegen Wittek/Z'dun zurück. Mit einer kämpferisch ansprechenden Leistung fanden sie zurück ins Spiel und konnten nach fünf heiß umkämpften Sätzen den ersten Sieg einfahren. Steinbeck/C. Glaserkonnten wie schon im Hinspiel gegen das starke Doppel eins der Gäste Losch/Steffen überzeugen. Sie gewannen sicher mit 3:1 Sätzen. Weiterhin ungeschlagen blieben auch an diesem Tag N. Glaser/Ryndin. Sie hatten keine Probleme gegen Seeger/Burckhardt (3:0). Der LTTC führte nach den Doppeln somit 3:0 und hatte die Stimmung der Gäste erst mal etwas gedämpft. Im oberen Drittel hatte es Jörg Abel zunächst mit Philip Wittek zu tun. Wittek, in der Hinrunde mit einer glänzenden Einzelauswertung im mittleren Paarkreuz, musste nun ins obere Drittel aufrücken und bekam seine erste Lektion. Abel gewann locker mit 3:0 Sätzen. Andrej Ryndin hatte es da schon etwas schwerer im Spiel gegen Nico Losch. Doch er zeigte einmal mehr, dass er mittlerweile an Erfahrung und Nervenstärke mit den besten Spielern der Landesliga mithalten kann und besiegte Losch nach gutem Spiel 3:2. Damit behauptet er auch einen der vorderen Plätze im Einzelklassement. Guido Steinbeck musste sich im mittleren Drittel ziemlich strecken gegen Kilian Z'dun. Der Wusterwitzer heizte dem Ludwigsfelder mit schönen Angriffsbällen anfangs ganz schön ein, doch Steinbeck stellte sich darauf ein und gewann nach einem sehenswerten Spiel 3:1. Christian Glaser gelang es jedoch nicht, den Angriffsbemühungen von Matthias Steffen etwas Adäquates entgegenzusetzen. Er verlor in vier knappen Sätzen 1:3 und brachte Wusterwitz den ersten Punktgewinn. Falk Zimmermann, er bleibt im unteren Drittel wie Steinbeck im mittleren weiter ungeschlagen, leistete sich lediglich einen kurzen Aussetzer gegen Ersatzmann Frank Burckhardt (3:1). Routinier Norbert Glaser zeigte dem jungen Ulli Seeger, was man mit Erfahrung alles erreichen kann. Er ließ den hochmotivierten Seeger erst mal austoben, um dann das Spiel für sich zu entscheiden. Wieder einmal blieb es Jörg Abel vorbehalten, den letzten Punkt für den LTTC zu holen. Im Spitzenspiel des Tages schraubte Abel mit seinem 3:2-Sieg gegen Losch seine famose Einzelbilanz auf 21 Siege bei nur einer Niederlage herauf. Der LTTC siegte damit zum siebten Mal mit dem Ergebnis von 9:1. gst

[Artikel aus der Märkischen Allgemeine]

20.01.2004

Sechsköpfige "Teltow-Fläming-Streitmacht"

ZOSSEN - Der Tischtennis-Verband Brandenburg ermittelt am Sonnabend, dem 24. Januar, und am Sonntag, dem 25. Januar, in Königs Wusterhausen seine Landesmeister der Saison 2003/2004. Durchführender in der Paul-Dinter-Halle am Stadion der Freundschaft ist die einheimische WSG 1981, die mit diesem Saison-Höhepunkt erstmals eine größere Veranstaltung des Verbandes übernimmt. Nach den Titelkämpfen vor einem Jahr in Mahlow bietet sich damit für die Tischtennis-Interessierten des Kreises erneut die Gelegenheit, die besten Damen und Herren des Landes unter die Lupe zu nehmen, zumal sich sechs Aktive aus der Region für die Herren-Wettbewerbe qualifizieren konnten. Mit Jobst Lückel, Florian Renn, Michael Schwarze und Dirk Wojtyczka ist der MTV Wünsdorf 1910 gleich mit einem Quartett vertreten, während für den Ludwigsfelder TTC Guido Steinbeck und den KSV Sperenberg Ralf Döhr dabei sind. Jobst Lückel - als Verbandsranglistensieger noch vor den spielstarken Finower Regionalligaspielern Nico Popal und Patrick Strahl an Nummer 1 gesetzt - hat nach der erfolgten Auslosung die besten Chancen, sich weit vorn zu platzieren. Nach einem Sieg gegen Andreas Range (TTC Finsterwalde) könnte er in der zweiten Runde auf Guido Steinbeck treffen, wenn der sein Auftaktmatch gegen Klaus Birkner (Hellas Nauen) gewinnt. Nach dem Finower Stefan Köpp im Viertelfinale erwartet ihn im Halbfinale mit dem Vorjahreszweitem Patrick Strahl einer der Favoriten. Auf den trifft Michael Schwarze bereits in der ersten Runde. Ebenfalls mit einem Finower (Marek Hanke) hat es Dirk Wojtyczka in seinem ersten Spiel zu tun, während Ralf Döhr dem Fürstenwalder Gerald Stamm und Florian Renn dem Ältesten im Teilnehmerfeld, Jürgen Lehmann von Blau-Weiß Vetschau zugelost wurde. Im Doppel sollte für die an Nummer 4 gesetzten Wünsdorfer Lückel/Renn das Erreichen des Halbfinales möglich sein. Doch dann wären die Top-Favoriten Popal/Strahl eine kaum zu überwindende Hürde. Ähnlich ist die Ausgangsposition für Jobst Lückel mit seiner Partnerin Claudia Franz (TTC Finow-GEWO) im gemischten Doppel, wo wahrscheinlich die an Nummer 1 Gesetzten Heller/Strahl (ESV Prenzlau/TTC Finow-GEWO) im Halbfinale auf sie warten würden. Doch gerade in diesem Wettbewerb sind meist Überraschungen an der Tagesordnung. Das Meisterschaftsturnier beginnt am Sonnabend nach der Eröffnung (9.30 Uhr) um 10 Uhr. Die erste Entscheidung fällt zum Abschluss des ersten Tages um 16.40 Uhr im Finale des gemischten Doppels. Am Sonntag ab 10 Uhr stehen zunächst die Doppel, dann die Halbfinals der Damen und Herren und ab etwa 12.30 Uhr die Endspiele der Doppel- und Einzelwettbewerbs auf dem Programm. gn

[Artikel aus der Märkischen Allgemeine]

13.01.2004

Abel und Ryndin revanchierten sich

SV 05 REHBRÜCKE - LUDWIGSFELDER TTC 2:9. Zu ihrem ersten Spiel in der Rückrunde hatten die Spieler des LTTC am Sonntag beim SV 05 Rehbrücke anzutreten. Im Hinspiel waren die Rehbrücker die einzige Mannschaft, die den Ludwigsfeldern halbwegs Paroli bieten konnte. Dass man den Gegner nicht unterschätzen durfte, wurde schon in den Doppeln klar. Abel/Zimmermann fanden gegen Winkler/Lau nicht das richtige Mittel und verloren in den Sätzen zwar knapp, aber insgesamt doch deutlich 1:3. Steinbeck/Glaser taten sich anfangs ebenfalls sehr schwer gegen Adam/Pfaff. Sie kämpften sich allerdings nach 1:2-Satzrückstand zurück ins Spiel und konnten doch noch den Spieß umdrehen. Einmal mehr eine sichere Bank war das einzig ungeschlagene Doppel der Liga Norbert Glaser/Andrej Ryndin. Gewohnt souverän bezwangen sie Buck/Henning 3:0. Somit führte der LTTC mit 2:1. Im ersten Einzel des Tages konnte Andrej Ryndin die Nummer eins der Gastgeber Jürgen Winkler in einem abwechslungsreichen Spiel 3:1 bezwingen. Jörg Abel hatte anschließend noch eine Rechnung aus dem Hinspiel zu begleichen. Verlor er doch damals sein bisher einziges Spiel gegen Rene Lau. Diesmal gab es allerdings nichts zu holen für Lau. Der Ludwigsfelder siegte locker 3:1. Auch das mittlere Paarkreuz ließ nichts anbrennen. Christian Glaser gab ebenso nur einen Satz gegen Hans Buck ab wie dann Guido Steinbeck gegen Gernot Adam. Im unteren Paarkreuz hatte es Norbert Glaser mit dem nach unten gerückten Detlef Pfaff zu tun. Er schlug sich gegen den starken Pfaff wacker, konnte die drohende Niederlage aber nicht verhindern und verlor 1:3. Falk Zimmermann wartet dagegen weiter auf seine erste Niederlage. Auch Christoph Henning konnte ihm lediglich einen Satz abnehmen. Nach kampflosem Sieg für Abel (Winkler hatte sich im Spiel gegen Ryndin verletzt und konnte nicht weiterspielen) hatte nun Ryndin die Gelegenheit, sich bei Lau für seine Hinrunden-Niederlage zu revanchieren. Er tat sich allerdings sehr schwer und musste bis zum 5. Satz zittern. Dort machte er dann in der Verlängerung den 9:2-Sieg für den LTTC perfekt. Ludwigsfelde bleibt weiter verlustpunktfrei an der Tabellenspitze. Am Samstag wird um 14 Uhr in der Ludwigsfelder Stadtsporthalle der starke Aufsteiger aus Wusterwitz erwartet.

[Artikel aus der Märkischen Allgemeine]

05.01.2004

Fichte-Nachwuchs lässt aufhorchen

DIETER ELLßEL BARUTH (MARK) - Seit Jahren wird beim SV Fichte Baruth in der Abteilung Tischtennis - mit 31 Mitgliedern eine recht kleine Abteilung - eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit geleistet. Dass ist nicht nur den Eltern der jungen Spieler zu danken, sondern in erster Linie Bruno und Katrin Jahn, die den Nachwuchs mit dem Grundbegriffen, aber auch mit Technik und Taktik des schnellsten Ballspiels vertraut machen. Mit Franziska Krüger, die bereits Tischtennis auf hohem Niveau spielt, hat Fichte zurzeit die beste Jugendspielerin. In den vergangenen Jahren belegte sie bei Titelkämpfen des Kreises Teltow-Fläming viermal den 1. Platz. Das vergangene Jahr war für sie jedoch das bisher erfolgreichste. Bei den Kreismeisterschaften holte sie den Titel im Einzel der Mädchen der Altersklasse 15/17 und belegte mit Robert Andersch (Einheit Luckenwalde) im gemischten Doppel den 2. Platz. Bei den Nachwuchsmeisterschaften des Landesbereiches West wurde Franziska Krüger hinter Jenny Kunze (Einheit Potsdam) und Nicole Peters (Pritzwalker SV) Dritte. Aber auch im Erwachsenenbereich schnitt die junge Barutherin gut ab. Bei den Meisterschaften des Landesbereiches West in Mahlow gewann sie mit Andrej Ryndin (Ludwigsfelder TTC) die Bronzemedaille im gemischten Doppel. Auch im laufenden Punktspielbetrieb spielt sie als eine von drei weiblichen Akteuren bei Fichte Baruth III eine gute Rolle. Aufhorchen ließ ihr 1. Platz beim Top-12-Turnier der 2. Kreisklasse, das im Mai in Petkus ausgetragen wurde. Ebenfalls sehr erfolgreich ist die Entwicklung von Franka Haase aus Merzdorf zu beurteilen. Das ehrgeizige Mädchen spielt schon bei der Altersklasse 13/14 eine hervorragende Rolle. So errang die Merzdorferin mit der Wünsdorferin Sophie Töpper bei den Meisterschaften des Landesbereiches West einen beachtlichen 3. Platz und holte mit Hendrik Z'dun (Blau-Weiß Wusterwitz) sogar den Meistertitel im Mixed. Auf Kreisebene gehört sie zu den besten Tischtennisspielerinnen der Altersklasse 13/14. 2001 wurde sie Kreismeisterin, 2002 und 2003 jeweils Zweite. Mit Christin Blaskowski (Blau-Weiß Dahlewitz) gewann sie die Doppel-Konkurrenz der Mädchen. Ein weiteres großes Talent wächst in der Fichte-Jugend mit Stefanie Belk heran. In der Altersklasse 11/12 spielend, wurde sie 2003 Kreismeisterin und bei dem Meisterschaften des Landesbereiches West im Einzelwettbewerb Zweite. Damit qualifizierte sie sich wie Franziska Krüger und Franka Haase für die Endrunde der Landesmeisterschaft. Die jungen Fichte-Spieler Tim Winzer und Manuel Scheffter müssen ihr Licht auch nicht gerade unter den Scheffel stellen, denn beide etablierten sich ebenfalls schon in der Kreisbestenliste. Tim Winzer holte bei der Kreismeisterschaft in der Altersklasse 11/12 mit Stefanie Belk im Mixed Gold und mit Julian Takke (Ludwigsfelder TTC) im Doppel Bronze. Doppel-Silber ging bei den Kreismeisterschaften an Manuel Scheffter (Ak 15/17).

[Artikel aus der Märkischen Allgemeine]